Hitze und Lernen – wie hängt das zusammen?
Steigen draußen die Temperaturen auf über 30 Grad, macht sich das schnell auch in der Produktivität bemerkbar und verhindert ein produktives Arbeiten. Sind Studierende übermäßig der Hitze ausgesetzt, ist der Körper in erster Linie mit der Abkühlung und Senkung der Körpertemperatur beschäftigt. Dies beeinflusst die Hirnaktivitäten und führt zu unkonzentriertem Arbeiten. Deshalb ist es ratsam, an kühleren Orten zu lernen – so kann sich der Körper besser erholen, die Konzentration steigt und du kannst auch bei hohen Graden produktiver lernen.
Mit kühler Lernumgebung Konzentration und Produktivität steigern
Besonders in den Sommermonaten ist es wichtig, für ausreichend Abkühlung in den eigenen vier Wänden zu sorgen. Dafür eignen sich vor allem die frühen Morgen- sowie die späten Abendstunden, um Durchzug zu schaffen. Öffne dafür Fenster und Türen am besten vor acht Uhr und nach 23 Uhr, damit frische, kühle Luft in deine Wohnung gelangt und die Hitze draußen bleibt.
Nach dem morgendlichen Lüften solltest du Fenster und Türen geschlossen halten und die Räume abdunkeln, damit keine zusätzliche Hitze eindringen kann. So bleibt dein Lernort über den Tag hinweg angenehm temperiert, selbst wenn die Außentemperatur auf hohe Gradzahlen klettert. Zusätzlich sorgen Ventilatoren oder einfache Tricks wie Fußbäder für weitere Abkühlung.
Den Lernort wechseln
Solltest du es bei Temperaturen von über 30 Grad nicht mehr in deinen eigenen vier Wänden aushalten, lohnt es sich, den Lernort im während der Hitzewelle zu wechseln. Neben abgedunkelten Zimmern und klimatisierten Bibliotheken eignen sich auch Lerndates in Cafés oder Picknicks im Schatten als gute Alternativen. Hast du es satt, den ganzen Tag drinnen zu sein, kannst du dich auch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen im Freibad oder am See verabreden. Gemeinsames Lernen trotz Hitze, kombiniert mit einer kurzen Abkühlung im Wasser, macht dich nicht nur ausgeglichener, sondern auch produktiver.
Wichtig ist außerdem, Ablenkungen wie das Handy oder Multitasking zu vermeiden. Das belastet das Gehirn zusätzlich und mindert die Konzentration. Setze dir stattdessen kleine, realistische Ziele und belohne dich für deine Fortschritte – so bleibt deine Motivation auch in der heißen Sommer-Prüfungsphase hoch.
Die passenden Lernzeiten wählen
Gerade während einer Hitzewelle ist der richtige Zeitpunkt entscheidend, um beim Lernen im Sommer konzentriert und produktiv zu bleiben. Die Zeit während und direkt nach dem Durchlüften eignet sich besonders gut, um mit dem Lernen zu beginnen, da das Raumklima am angenehmsten und der Körper noch nicht so belastet ist. Und: Je früher du anfängst, desto schneller hast du dein Lernpensum geschafft und profitierst von den niedrigeren Graden am Morgen – perfekte Bedingungen für ein produktiveres Lernen.
Neben dem Büffeln ist es jedoch auch wichtig, sich selbst Pausen zu gönnen. Mit dem
richtigen Zeitmanagement
kannst du den Prüfungsstoff getrost für ein oder zwei Stunden liegen lassen und stattdessen einen Spaziergang ins Freibad oder zur nächsten Eisdiele machen. Das bringt dich auf andere Gedanken, dein Körper regeneriert sich und du startest mit neuer Motivation wieder durch. Gerade wenn draußen über 30 Grad herrschen oder eine Hitzewelle anhält, sind solche Pausen entscheidend, damit du in der heißen Sommer-Prüfungsphase konzentriert und langfristig produktiver bleibst.
Angemessen hydrieren und ausgewogen essen
Besonders in den heißen Sommermonaten oder während einer Hitzewelle, bei der die Temperaturen schnell über 30 Grad steigen, ist es wichtig, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Plane dabei etwa einen Liter mehr als gewöhnlich ein, um beim Lernen im Sommer konzentriert und produktiv zu bleiben. Am besten eignen sich zuckerfreie Getränke wie Mineralwasser oder ungesüßter Tee. Achte darauf, diese nicht zu kalt zu trinken, da der Körper den Temperaturunterschied sonst mit zusätzlicher Energie ausgleichen muss. Außerdem ist es ratsam, Elektrolyte aufzunehmen, da der Körper durchs Schwitzen wichtige Mineralstoffe verliert.
Auch die Ernährung sollte bei hohen Graden nicht zu kurz kommen. Leichte Gerichte wie Salate, Rohkost, Joghurt, Sandwiches oder Bowls lassen sich ideal als
Mealprep
vorbereiten und geben dir die Energie, um beim Lernen im Sommer noch produktiver zu bleiben.
Körperanzeichen beachten
Beim Lernen im Sommer musst du nicht immer Vollgas geben. Besonders wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen, ist es wichtig, auf die Signale deines Körpers zu achten. Warnzeichen wie Schwindel oder Herzrasen solltest du ernst nehmen und rechtzeitig Pausen einlegen – nur so kannst du langfristig produktiv bleiben. Oft hilft schon eine kurze Abkühlung mit einem kalten, feuchten Handtuch und etwas zu trinken.
Sollte dir alles zu Kopf steigen und zu viel werden, können Atemübungen eine schnelle und einfache Lösung gegen plötzlich aufkommende Panik sein. Auch luftdurchlässige und lockere Kleidung hilft, Druckgefühle zu reduzieren und sorgt dafür, dass du dich wohler fühlst und beim Lernen wieder produktiver arbeiten kannst.
Fazit: Trotz Hitze die Prüfungsphase bewältigen
Wenn draußen über 30 Grad herrschen, ist es gar nicht so leicht, beim Lernen im Sommer konzentriert und produktiv zu bleiben. Doch mit den richtigen Strategien kannst du auch in der heißen Prüfungsphase deine Produktivität erhalten und sogar produktiver lernen: Kleinere Lerneinheiten, kühle Lernorte und ausreichend Flüssigkeit helfen, die Belastung durch die Hitze besser auszuhalten.
Achte auf dich und deine Körperanzeichen, um die heißen Lerntage mit über 30 Grad gut zu überstehen. Fängst du schon früh am Morgen mit dem Lernen an, profitierst du von kühleren Temperaturen und kannst dir den Nachmittag für Erfrischungen am See freihalten. Auch wenn das Büffeln im heißen Sommer oder während einer Hitzewelle oft unangenehm ist, hilft dir der Blick auf das Ende der Prüfungsphase, motiviert und produktiver zu bleiben. So sicherst du dir langfristig mehr Produktivität – und kannst dich danach entspannt auf den wohlverdienten
Urlaub
freuen.