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Datum
07.08.2025

Interessant und lukrativ: Besondere Nebenjobs im Studium

Viele Studierende müssen neben dem Studium jobben – doch Kellnern oder Regale einräumen sind nicht die einzigen Optionen. Heutzutage gibt es zahlreiche interessante Nebenjobs, die nicht nur Geld bringen, sondern auch Spaß machen oder zur Karriere passen. Wichtig ist: Der Nebenjob sollte flexibel und mit dem Studium vereinbar sein – und gewisse rechtliche Grenzen beachten.

Interessant und lukrativ: Besondere Nebenjobs im Studium / MLP Financify / Studentin sitzt lächelnd am Schreibtisch
(GettyImages/Westend61)

Das Wichtigste in Kürze

  • Der monatliche Freibetrag für Minijobs liegt bei 556 Euro.
  • Maximal 20 Wochenstunden während des Semesters sind erlaubt, sonst droht der Verlust des Studentenstatus.
  • Studierende können mit kreativen, digitalen oder sozialen Nebenjobs gutes Geld verdienen – und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln.
  • Achte bei Plattformjobs auf Seriosität, faire Bezahlung und rechtzeitige Vertragsklärung.

Nebenjob richtig planen

Bevor du loslegst, solltest du wissen, wie viel du jobben darfst:

  • Verdienstgrenze (Minijob): 556 Euro pro Monat (Stand 2025).
  • Arbeitszeit: Max. 20 Stunden pro Woche während der Vorlesungszeit.
  • Krankenversicherung: Bei Überschreiten der Verdienstgrenze oder Arbeitszeit droht eigene Versicherungspflicht.
  • Steuerfreibeträge: Mit einem Werkstudentenjob lassen sich auch höhere Beträge verdienen, wenn du unter der jährlichen Steuerfreigrenze bleibst.

Tipp: Nutze Plattformen wie Jobmensa oder lokale Hochschul-Jobbörsen für passende Angebote.

Kreative Nebenjobs: Hobby zum Einkommen machen

Für gestalterisch oder handwerklich begabte Studierende bieten sich kreative Jobs an – oft online, flexibel und projektbasiert. Die eigene künstlerische Ader kann so nicht nur ausgelebt, sondern auch in bares Geld verwandelt werden. Dabei lassen sich viele Tätigkeiten sogar von zu Hause aus erledigen und individuell terminieren.

  • Design-Arbeiten: Über Plattformen wie DesignCrowd oder Fiverr können Logos, Grafiken oder T-Shirt-Motive angeboten werden.
  • Fotografie: Wer bereits eine gute Kamera besitzt, kann Eventfotografie (z. B. Geburtstage, Abschlussfeiern) anbieten oder Stockfotos auf Plattformen wie Adobe Stock verkaufen.
  • Handgemachtes verkaufen: Mit DIY-Produkten wie Schmuck, Textilien oder Papeterie lässt sich auf Plattformen wie Etsy ein kleines Business starten .
  • Handlettering & Illustration: Ideal für personalisierte Karten, Kalender oder Geschenkideen – gut vermarktbar über Instagram und eigene Webshops.

Textaffin? Lukrative Nebenjobs für Wortkünstler und -künstlerinnen

Wer Spaß am Schreiben, Lektorieren oder Recherchieren hat, kann seine Fähigkeiten gut in der Textbranche einsetzen. Der Bedarf an gutem Content steigt weiter – nicht nur im Marketing, sondern auch bei privaten Auftraggebern.

  • Texter:in oder Copywriter:in auf Plattformen wie Textbroker, Greatcontent oder Taledo.
  • Korrekturlesen und Lektorat: Besonders gefragt für Abschlussarbeiten oder Bewerbungsunterlagen. Aushänge an Hochschulen oder Gruppen auf StudyDrive können zur Akquise genutzt werden.
  • Ghostwriting für Grußkarten, Reden oder Biografien – jedoch nur im erlaubten Rahmen und ohne Täuschungsabsicht bei wissenschaftlichen Arbeiten!
  • Transkriptionen & Untertitelung: Für Interviews, Podcasts oder YouTube-Videos über Portale wie GoTranscript oder Rev.

Soziale Jobs: Für alle, die lieber mit Menschen oder Tieren arbeiten

Wer gerne mit anderen in Kontakt tritt oder sich sozial engagieren will, findet viele Möglichkeiten, sinnstiftend zu arbeiten – auch ohne pädagogische Ausbildung. Diese Jobs lassen sich oft flexibel gestalten und geben gleichzeitig viel zurück.

  • Tiersitting oder Gassigehen – besonders gefragt in Großstädten über Apps wie Pawshake oder Gudog .
  • Nachhilfe: Klassisch in Mathe oder Englisch, aber auch Spezialgebiete wie Musik, IT oder Sprachen sind gefragt.
  • Kinderbetreuung oder Hausaufgabenhilfe: Privat organisiert oder über Vermittlungen wie Yoopies .
  • Stadtführungen für Touris – vor allem in touristischen Unistädten eine charmante Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen .
  • Freizeitassistenz für Menschen mit Behinderung – oft gut vergütet, z. B. über Träger wie Lebenshilfe oder Caritas.

Einmalige & saisonale Jobs für flexible Studierende

Manchmal bleibt im Semester wenig Zeit – dann lohnen sich flexible Einzeljobs, die kurzfristig Geld bringen, ohne regelmäßige Verpflichtung.

  • Promoter:in oder Messehelfer:in: Messen, Events und Festivals suchen häufig Unterstützung auf Stundenbasis.
  • Weihnachtsmann oder Osterhase spielen: In der Saison über Agenturen oder Kindergärten vermittelbar.
  • Umzugshelfer:in oder Möbelmontage: Besonders gefragt bei Semesterbeginn .
  • Produkttester:in oder Mystery Shopper: Über Plattformen wie Clickworker.

Fazit: Geld verdienen im Studium kann richtig viel Spaß machen

Der richtige Nebenjob hilft dir nicht nur beim Geldverdienen, sondern stärkt auch dein Netzwerk, Soft Skills oder sogar dein Portfolio. Ob kreativ, sozial, technisch oder spontan: Studierende profitieren von einer riesigen Bandbreite an Jobmöglichkeiten. Wer aktiv sucht, seine Talente kennt und rechtzeitig plant, kann ganz ohne Kellnerjob erfolgreich durchs Studium kommen – und dabei noch viel lernen.

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