Geschafft! Das Abi bestanden und bereit fürs Studium? Während viele Schulabsolventen wissen wollen, welcher Studiengang zu ihnen passt, fragst du dich: Welcher Abschluss bietet die besten Karrierechancen und das höchste Gehalt? Schließlich willst du nach der Uni beruflich erfolgreich sein und ein gutes Einkommen erzielen. Hier findest du die bestbezahlten Studiengänge in Deutschland und erfährst, wo Studienabsolventen am meisten verdienen.
| Datenbasis: Alle Gehaltsangaben in diesem Artikel sind Bruttojahresgehälter beim Berufseinstieg und stammen aus dem Stepstone Gehaltsreport 2026 sowie Auswertungen von Absolventa und dem Profiling Institut (Stand: Juni 2026). Es handelt sich um Durchschnittswerte – im Einzelfall kann dein Gehalt deutlich darüber oder darunter liegen. |
Bevor wir zu den bestbezahlten Studiengängen kommen, ein paar Eckdaten zum Einstiegsgehalt nach dem Studium : Der Durchschnitt über alle Fächer liegt bei 44.870 Euro brutto im Jahr. Doch auch mit demselben Abschluss können die Gehälter stark variieren. Diese fünf Kriterien entscheiden mit:
Mit einem Masterabschluss verdienst du im Schnitt mehr als mit einem Bachelor: 48.221 gegenüber 41.872 Euro brutto jährlich. Ein Teil dieses Abstands geht allerdings nicht auf den Abschluss selbst zurück, sondern darauf, dass Masterabsolventen häufiger in besser zahlenden Fächern und Branchen landen. Innerhalb eines Fachs fällt der Unterschied oft deutlich kleiner aus.
Je nach Hochschule variiert das Einstiegsgehalt – entscheidend ist aber meist das Fächerangebot. Technisch geprägte Unis führen die Rankings an, weil dort viele Ingenieur- und IT-Studiengänge angeboten werden. Nur weil jemand an einer bestimmten Uni studiert hat, verdient er also nicht automatisch mehr als du.
Auch das Bundesland deines künftigen Arbeitgebers wirkt sich aus: In Baden-Württemberg liegt das durchschnittliche Einstiegsgehalt bei 54.400 Euro, in Sachsen bei 43.800 Euro. Der Grund ist weniger der Standort selbst als der Branchenmix – wo Industrie und Tarifbindung stark sind, wird besser gezahlt.
Das Einstiegsgehalt steigt zuverlässig mit der Unternehmensgröße: von 45.600 Euro in Betrieben mit bis zu zehn Mitarbeitenden auf 57.600 Euro in Unternehmen mit mehr als 10.000 Beschäftigten. Große Arbeitgeber erhalten mehr Bewerbungen, können stärker auswählen – und zahlen entsprechend.
Last but not least: Dein Gehalt hängt stark von der Branche ab – oft stärker als vom Studienfach selbst. Diese Branchen zahlen Berufseinsteigern am meisten:
Am unteren Ende stehen Gastronomie (38.800 Euro), Werbung und PR (41.600 Euro) sowie Medien (43.100 Euro). Auch das Baugewerbe liegt mit 49.900 Euro unter den oben gelisteten – ein Punkt, der bei der Wahl zwischen Bauingenieurwesen und Maschinenbau eine Rolle spielen kann.
Lohnt sich der Master finanziell? Über alle Fächer hinweg lautet die Antwort ja: Das Gehalt mit Bachelor liegt bei durchschnittlich 41.872 Euro, das Master-Gehalt bei 48.221 Euro brutto jährlich – rund 15 Prozent mehr. Schaust du aber innerhalb eines Fachs, schrumpft der Abstand oft erheblich:
Rechne deshalb nicht nur die Gehaltsdifferenz, sondern auch die Zeit: Ein Master dauert je nach Fach ein bis zwei Jahre. Wer direkt mit dem Bachelor einsteigt, sammelt in dieser Zeit Berufserfahrung und Gehalt. Entscheidend ist deshalb weniger der Aufschlag als die Frage, ob dein Wunschberuf den Master voraussetzt – in Forschung, Psychotherapie, im öffentlichen Dienst und in vielen Konzernprogrammen ist er Pflicht.
Ob Bachelor oder Master – entscheidend ist, was du aus deinem Einstiegsgehalt machst. Deine MLP Beraterin oder dein MLP Berater rechnet mit dir durch, wie sich ein Master finanziell auswirkt, und zeigt dir, wie du schon beim Berufseinstieg Absicherung und Vermögensaufbau sinnvoll kombinierst. Vereinbare einfach ein unverbindliches Gespräch.
Du willst nach dem Studium nicht nur Karriere machen, sondern als Berufseinsteiger richtig verdienen? Das sind die fünf Studiengänge mit dem höchsten Einstiegsgehalt – jeweils mit Master beziehungsweise Staatsexamen.
Ein Medizinstudium ist anspruchsvoll, lohnt sich aber: Mit durchschnittlich 62.000 Euro brutto jährlich führt der Einstieg als Assistenzärztin oder Assistenzarzt das Ranking an. Nach dem Tarifvertrag TV-Ärzte/VKA liegt das Grundgehalt in Stufe 1 bei 5.722 Euro im Monat, also rund 68.700 Euro im Jahr. Mit Bereitschaftsdiensten und Zuschlägen sind im ersten Jahr 78.000 bis 92.000 Euro erreichbar – dafür arbeitest du aber auch deutlich mehr als 40 Stunden pro Woche. Für die Zahnmedizin weisen die Gehaltsreports keinen eigenen Wert aus; der Einstieg als angestellte Assistenzzahnärztin oder angestellter Assistenzzahnarzt liegt in der Regel spürbar darunter.
Du studierst Jura? Dann hast du einen sehr herausfordernden Studiengang gewählt, der zu den höchsten bezahlten Abschlüssen in Deutschland zählt: rund 58.500 Euro brutto jährlich beim Einstieg. Beachte dabei die enorme Spannbreite: Zwischen kleinen Kanzleien, dem öffentlichen Dienst und internationalen Großkanzleien liegen Welten. Der Durchschnittswert bildet dein persönliches Einstiegsgehalt deshalb nur grob ab – entscheidend sind Examensnote und Kanzleityp.
Studierende mit Affinität zu Technik und Wirtschaft sind gefragte Fachkräfte. Das zeigt sich beim Verdienst: Unternehmen zahlen im Schnitt 56.400 Euro brutto pro Jahr. Übrigens ist Wirtschaftsingenieurwesen auch mit Bachelor Spitzenreiter: Mit 55.517 Euro liegt kein anderer Bachelorabschluss höher.
Algorithmen, Zahlen und Formeln genau dein Ding? Für einen Abschluss in Informatik zahlen Unternehmen im Schnitt 55.000 Euro brutto jährlich, mit Bachelor 53.601 Euro. Wer in der IT- und Softwarebranche einsteigt, liegt mit 55.800 Euro im Branchenschnitt noch etwas darüber. Mathematik und Statistik bewegen sich auf ähnlichem Niveau.
Das Wirtschaftsinformatik-Gehalt liegt beim Berufseinstieg bei 54.200 Euro brutto jährlich mit Master und 53.450 Euro mit Bachelor – die Kombination aus BWL und IT ist auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragt. Auffällig: Der Abschluss macht hier kaum einen Unterschied. Als Wirtschaftsinformatikerin oder Wirtschaftsinformatiker kannst du also gut direkt mit dem Bachelor starten und den Master später berufsbegleitend nachholen.
Du hast keinen Abschluss in den genannten Fächern? Macht nichts – auch andere Studiengänge bringen ein solides Einstiegsgehalt (Werte jeweils mit Masterabschluss):
Wichtig: Das Studienfach legt dein Gehalt nicht fest. Eine BWL-Absolventin in der Unternehmensberatung verdient beim Einstieg oft mehr als ein Informatiker im öffentlichen Dienst. Die Branche übersteuert in vielen Fällen den Abschluss.
Studieren in Deutschland lohnt sich. Nach dem Studium hast du gute Chancen auf einen Job und kannst überdurchschnittlich viel verdienen – vor allem im richtigen Fach: Medizin, Rechtswissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik und Wirtschaftsinformatik gehören zu den bestbezahlten Studiengängen. Zwar sind das anspruchsvolle und zeitintensive Studiengänge, doch dein Fleiß und deine Zeit sind eine gute Investition in deine berufliche Zukunft. Denk aber daran: Branche, Unternehmensgröße und Standort verschieben dein Gehalt oft um mehr als die Wahl des Studienfachs – und ein Fach, das dir liegt, schlägt langfristig ein paar tausend Euro Einstiegsgehalt.
Und dann? Vom ersten Gehalt an entscheidet sich, wie viel dir langfristig bleibt. Wir unterstützen dich beim Start ins Berufsleben – von der Absicherung bis zum Vermögensaufbau.
Absolventinnen und Absolventen verdienen in ihrem ersten Job im Schnitt 44.870 Euro brutto im Jahr (Stepstone Gehaltsreport 2026). Mit Bachelor sind es rund 41.900 Euro, mit Master rund 48.200 Euro. Die Spanne zwischen den Fächern ist groß: von 38.200 Euro in den Geisteswissenschaften bis 62.000 Euro in der Medizin.
Über alle Fächer hinweg verdienst du mit einem Master rund 15 Prozent mehr als mit einem Bachelor – 48.221 gegenüber 41.872 Euro brutto jährlich. Innerhalb eines Fachs ist der Abstand oft viel kleiner: In den Ingenieurwissenschaften sind es rund 900 Euro, in der Psychologie dagegen fast 5.000 Euro. Entscheidend ist deshalb, ob dein Wunschberuf den Master voraussetzt.
Fünf Faktoren entscheiden über dein erstes Gehalt: Studiengang, Abschluss, Branche, Unternehmensgröße und Bundesland. Den größten Hebel hat oft die Branche – zwischen Fahrzeugbau (58.900 Euro) und Gastronomie (38.800 Euro) liegen 20.000 Euro. Hinzu kommen Praktika, Werkstudentenjobs und Auslandsaufenthalte, die deine Verhandlungsposition verbessern.
In der Informatik liegt das Einstiegsgehalt bei 53.601 Euro brutto mit Bachelor und 55.000 Euro mit Master. In der Wirtschaftsinformatik sind es 53.450 Euro (Bachelor) beziehungsweise 54.200 Euro (Master). Beide Fächer gehören damit zu den bestbezahlten Studiengängen – und der Abschluss macht hier vergleichsweise wenig Unterschied.
Carolin Gellert
Hi, ich bin Carolin!
Seit 2020 leite ich den Bereich Development & Design bei MLP. Mit über 12 Jahren Erfahrung im Finanzdienstleistungsbereich, bin ich Expertin für Finanz-, Versicherungs- und Vorsorgethemen. Außerdem beschäftige ich mich Themen rund um Prozessmanagement, Leadership und Coaching. Mein Anspruch ist es, Inhalte zu entwickeln, die Orientierung bieten, Transparenz schaffen und zeigen, wie vielseitig die Finanzwelt sein kann. Dabei ist es mir wichtig, Wissen verständlich zu vermitteln und den Mehrwert unserer Services und Lösungen erlebbar zu machen.