MLP

Dein Browser ist veraltet. Bitte aktualisiere deinen Browser, um unser Online-Angebot optimal nutzen zu können.

browser update

Inhalt

Weihnachtsgeschenke umtauschen

Was ihr beim Umtauschen eurer Weihnachtsgeschenke alles beachten müsst und welche Rechte ihr dabei habt, erfahrt ihr hier.

Oma hat euch wieder ein paar Wollsocken geschenkt? Ihr habt eine Krawatte bekommen, die euch so gar nicht gefällt, oder einen viel zu großen Pulli? Schätzungen zufolge gibt jeder zehnte Deutsche mindestens eines seiner Weihnachtsgeschenke zurück.

Folgende Punkte solltet ihr nach den Feiertagen beim Umtausch und der Rückgabe von Weihnachtsgeschenken – sowohl im Geschäft als auch online - beachten:

  • Zum Umtausch braucht man in der Regel den Kassenbon und die Originalverpackung. Dafür kann man den Artikel dann gegen ein anderes Produkt austauschen, der gezahlte Betrag wird zurück erstattet oder man erhält einen Gutschein.
  • In Ausnahmefällen ist in manchen Geschäften auch ein Umtausch ohne Kassenbon möglich. Es sollte aber nachvollziehbar sein, dass das Geschenk in diesem Geschäft gekauft wurde, z. B. durch einen Kontoauszug oder eine Kreditkartenabrechnung.
  • In vielen Geschäften gibt es in der Weihnachtszeit eine längere, mehrwöchige Umtauschfrist.
  • Bei berechtigten Reklamationen muss der Kunde weder den Kassenzettel noch die Originalverpackung vorzeigen. Wenn ein Geschenk defekt ist, muss man es zurückgeben können.
  • Obwohl rechtlich eindeutig geregelt ist, dass auch Sonderangebote reklamiert werden dürfen, sieht das in der Praxis oft anders aus.
  • Es gibt auch Artikel, die nicht zurückgenommen werden, wie z. B. Unterwäsche, entsiegelte CDs oder DVDs sowie Kosmetika.
  • Vom Rückgaberecht auch ausgenommen sind leicht verderbliche Waren wie Lebensmittel und individuell angefertigte Produkte.
  • Bei Gutscheinen gibt es Fristen, die man beim Einlösen beachten muss. Wenn keine Frist genannt wird, gilt die gesetzlich festgelegte Frist von 3 Jahren.

Onlineshopping

  • Beim Onlineshoppen gilt das Widerrufsrecht. Onlinehändler sind zu einer Produktrücknahme innerhalb von 14 Tagen nach Kauf sogar gesetzlich verpflichtet. Der jeweilige Onlineshop muss dann den Kaufpreis und das Rückporto erstatten.
  • Im Onlinehandel gibt es eine längere Umtauschfrist nach Weihnachten. Oft läuft diese bis zum 31. Januar.
  • Bei manchen Onlinehändlern ist es schwieriger für den Beschenkten ein Geschenk umzutauschen. Dabei ist der Retourenschein nötig und der erstattete Betrag wird demjenigen zurückgezahlt, der die Ware gekauft hat.