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Datum
02.04.2025

Sport gegen Stress im Studium: Mit diesen Tipps gelingt der Einstieg

Studierende verbringen im Stress des Unialltags schnell den ganzen Tag in Vorlesungen, in der Bibliothek oder am Schreibtisch zu Hause. Am Abend bleibt dann die Motivation für Sport und Bewegung oft aus. Doch das ist nicht nur schlecht für die Gesundheit, sondern wirkt sich langfristig auch negativ auf die Produktivität beim Lernen aus. Wir geben dir Tipps, um deinen Stress mit Sport zu reduzieren und diesen auch in schwierigen Studienphasen nachhaltig in den Alltag zu integrieren.

Sport gegen Stress im Studium: Mit diesen Tipps gelingt der Einstieg / MLP Financify / Zwei Studentinnen machen Sport
(Gettyimages/TheGoodBrigade)

Das Wichtigste in Kürze

  • Regelmäßiger Sport verbessert den Schlaf, fördert die Konzentration und rentiert sich langfristig in der Produktivität beim Lernen.
  • Besonders in anstrengenden Phasen hilft die körperliche Aktivität, Stress zu reduzieren und die Stimmung durch Endorphine zu heben.
  • Sport in Gruppen oder Kursen bietet die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und helfen, durch gegenseitige Motivation am Ball zu bleiben.
  • Günstige Sport- und Fitnessangebote per Video für zu Hause oder innerhalb der Hochschule beinhalten breite Möglichkeiten für Studierende, Neues auszuprobieren und den passenden Sport zu finden.

Vorteile von regelmäßigem Sport

Nach der Vorlesung noch Sport zu treiben, erhöht nicht nur deine Muskelkraft und Ausdauer, es steigert ebenfalls die Leistung deines Immunsystems. Du wirst seltener krank und schläfst besser, was wiederum deine Konzentration fördert. Trainierst du also bereits am Morgen, beginnt dein Tag nicht nur mit mehr Motivation als gewöhnlich, du arbeitest im Gesamten auch produktiver und kannst den Lernstoff besser verarbeiten. Entscheidest du dich stattdessen für eine abendliche Einheit Sport, eignet sich die körperliche Betätigung vor allem, um den tagsüber angestauten Stress abzubauen.

Wusstest du, dass beim Sport Endorphine ausgeschüttet werden? Dadurch fühlst du dich glücklicher und auf Dauer auch selbstbewusster. Sport verbessert das Körpergefühl, senkt den Puls und sorgt für ein ruhigeres, souveränes Auftreten – auch in Prüfungssituationen. Zusätzlich profitieren der Stoffwechsel und die Durchblutung langfristig.

Bist du neu in deine Unistadt gezogen, können sportliche Aktivitäten außerdem dabei helfen, soziale Kontakte zu finden und Freundschaften zu schließen. Gemeinsames Training in Gruppen oder Vereinen bringt dich mit Gleichgesinnten zusammen und sorgt schnell für ein Gemeinschaftsgefühl.

30 Minuten pro Tag

So viel sollte es schon sein, um Körper und Geist ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei ist es egal, welche Art von Sport du betreibst: Ob mit Freunden im Park zum Fußball verabreden oder im Fitnessstudio an den Geräten schwitzen – Hauptsache, der Spaß kommt nicht zu kurz und du lenkst dich vom Unialltag ab. Vor allem in Phasen, in denen du viel über Hausarbeiten oder das Examen brütest, solltest du diese Zeit am Tag nutzen, um loszulassen.

Info: Wie soll ich das alles schaffen?

Uni, Alltag, Freunde und jetzt auch noch Sport? Wir geben dir Tipps, damit du all deine Vorhaben unter einen Hut bringst und eine Work-Life-Balance aufbaust, die dir wirklich guttut.

Möglichkeiten für Studierende

Studierende können keinen Sport treiben, weil das klassische Abo beim Fitnessstudio zu teuer ist? Falsch gedacht! Viele Einrichtungen bieten günstigere Studierendentarife an. Auch die folgenden Alternativen eignen sich für alle, die sich mit kleinem Budget auspowern möchten.

Uni-Sportkurse

Eine beliebte Option liegt natürlich direkt auf der Hand: Günstige Sportangebote der Hochschule mit vielfältigen Kursen sind die optimale Möglichkeit, mit wenig Geld aktiv zu werden. Dabei kannst du viele Trendaktivitäten wie Pilates oder Volleyball ausführen oder dich in Fechten, Zumba oder Klettern ausprobieren. Zusätzlich besteht bei den verschiedenen Kursen eine hohe Wahrscheinlichkeit, gleichgesinnte Studierende zu treffen und neue Kontakte aufzubauen. Informiere dich am besten auf der Website deiner Universität über mögliche Angebote und Kosten.

Workout-Videos

Die geführten Online-Trainingssessions sind in der Coronazeit beliebt geworden und für viele aus dem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Wer nach dem Lernen keine Lust auf den weiten Weg ins Fitnessstudio hat, sollte hier aufpassen, denn die breite Auswahl an Videos ist ohne viel Aufwand einfach von zu Hause erhältlich. Während du auf Portalen wie Gymondo für ein Abo zahlst, kannst auch YouTube als kostenlose Alternative genutzt werden, um Anleitungen zum HIIT, Pilates, Ausdauertraining, Stretching und weiteres anzuschauen. Viele Workouts beschränken sich auf 15-30 Minuten und lassen sich auch in der Prüfungsphase schnell dazwischenschieben. Mit zusätzlichem Fitnesszubehör wie zum Beispiel kleinen Hanteln oder Bändern verwandelt das Wohnzimmer im Handumdrehen in ein eigenes Mini-Gym.

Ausdauersport / Joggen

Joggen ist jederzeit mit minimalem Aufwand realisierbar und zeigt schnell Wirkung, weshalb es den optimalen Einstieg in den Ausdauersport darstellt. Du verbesserst dabei nicht nur die körperliche Fitness, sondern stärkst auch mentale Ausdauer und Selbstdisziplin. Mit einem Fahrrad kann sogar der tägliche Weg zur Uni problemlos zur sportlichen Routine werden.

Tipps zum Durchhalten

Damit du den Sport dauerhaft in den Unialltag integrierst und nicht nach der ersten Joggingrunde wieder aufgibst, solltest du dir kleine, realistische Ziele setzen, die dich langfristig motivieren. Feste Trainingszeiten helfen dabei dranzubleiben. Beziehe auch deine Freunde ein, wenn du dich in einem Motivationstief befindest. Plant gemeinsam Sport zu treiben, denn das macht deutlich mehr Spaß als allein in die Pedale zu treten. Damit es nicht nur bei der Planung bleibt und du dein Vorhaben auch wirklich durchziehst, solltest du deine Kleidung und Tasche schon am Vortag zurechtlegen. Und das Wichtigste natürlich: Schluss mit Ausreden!

Info: Und wie geht’s weiter?

Der Einstieg ist geschafft, Routinen sind etabliert und du möchtest effektiv an deiner Muskelkraft arbeiten? Das richtige Krafttraining im Studium unterstützt dich dabei, stärker zu werden und effektiv Muskeln aufzubauen, ohne dabei die Uni-Kurse zu vernachlässigen.

Passende Sportarten

Sport macht dir keinen Spaß und du musst dich täglich dazu zwingen, aktiv zu werden? Dann hast du vielleicht noch nicht die richtige Sportart für dich gefunden. Im Folgenden geben wir dir ein paar Anregungen zum Ausprobieren, damit du Aktivität und Spaß in Zukunft verbinden kannst.

Ballsport

Der Klassiker unter den physischen Aktivitäten kommt an erster Stelle. Doch Ballsport muss sich nicht ausschließlich auf Fußball, Volleyball oder Tennis beschränken. Hast du beispielsweise schon mal Squash ausprobiert? Dabei schlägst du abwechselnd mit einem Partner einen Ball gegen die Wand. Die schnellen Bewegungen verbessern die Ausdauer und Reaktionsfähigkeit und bringen dich nach wenigen Minuten richtig ins Schwitzen.

Tanzen

Tanzkurse sind genauso vielseitig wie die breite Welt der Ballsportarten und ermöglichen für jegliche Präferenz die passende Bewegung. Ob Paartanz, Ballett, Hip-Hop oder Zumba, die Bewegung stärkt nicht nur die Muskulatur und Ausdauer, sondern sorgt auch für Beweglichkeit und ein besseres Körpergefühl.

Yoga und Pilates

Die Trendsportart des Jahres: Pilates und Yoga werden vor allem bei Studierenden immer beliebter, und das hat einige Gründe. Beide Methoden fördern Flexibilität, Kraft und eine gesunde Körperhaltung. Während Yoga zusätzlich Entspannung und Achtsamkeit schult, liegt der Fokus bei Pilates eher auf der Stärkung von Tiefenmuskulatur. Neben klassischen Kursen lohnt es sich auch moderne Alternativen auszuprobieren. Beispielsweise kannst du mit Hot Yoga/Pilates bei 38 Grad jeglichen Stress herausschwitzen oder beim Aerial Yoga mit einem von der Decke hängenden Band wortwörtlich abheben.

Kampfsport

Kampfsportarten wie Karate, Taekwondo, Judo oder Boxen sind intensive Ganzkörpertrainings, die Kraft, Ausdauer und Disziplin vereinen. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf körperlicher Fitness, sondern auch Selbstbeherrschung, Konzentration und mentalem Fokus. Zusätzlich schadet es nie, über die Grundlagen der Selbstverteidigung Bescheid zu wissen und so das Selbstbewusstsein zu stärken.

Bouldern

Bouldern ist eine Art des Kletterns in Absprunghöhe und fordert Körper und Kopf gleichermaßen. Ohne Seil, aber mit weichen Matten als Absicherung, geht es darum, kurze, knifflige Routen zu meistern. Dabei werden Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Problemlösefähigkeit trainiert. Pack deine Freunde ein und probiere ein passendes Studio aus, denn Bouldern macht in Gesellschaft besonders viel Spaß.

Fazit: Sport als Wundermittel

Regelmäßige Bewegung ist weit mehr als nur ein körperlicher Ausgleich, denn sie ist ein effektives Mittel, um Stress im Studienalltag nachhaltig zu reduzieren . Ob morgens für mehr Energie und Fokus oder abends zum Abschalten: Sport verbessert nicht nur die Gesundheit und Lernfähigkeit, sondern hebt auch die Stimmung und stärkt das Selbstbewusstsein. Hast du einmal den richtigen Sport für dich gefunden, lässt sich dieser durch verschiedene Angebote für Studierende unkompliziert in den Alltag integrieren. Wichtig ist in erster Linie dranzubleiben, realistische Ziele zu setzen und vor allem den Spaß an der Bewegung zu entdecken.

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