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Finanzielle Unabhängigkeit mit Mitte 40?

Extrem Sparen für den frühen Ruhestand

Extrem Sparer Frugalisten

Extrem Sparen für den frühen Ruhestand – das ist das Ziel von sogenannten Frugalisten. Was jeder von ihnen lernen kann – und wie gerade Studierenden und jungen Berufstätigen die Erfahrungen aus der Corona Pandemie dabei helfen können.

Artikel in Kürze:

  • Ziel sogenannter Frugalisten: Vermögen aufbauen, um finanziell unabhängig zu sein.
  • „frugal“ bedeutet "einfach" bzw. bescheiden
  • Durch extreme Sparmaßnahmen von Frugalisten wird konsequent auf große Reisen, kostenintensive Hobbys oder teure Klamotten verzichtet.

Learnings aus der Corona Krise:

  1. Deutsche haben während des Lockdowns rund 20% weniger konsumiert, als sonst.
  2. Durch den Wegfall von Nebenjobs in der Gastronomie oder Eventbranche waren Studierende gezwungen zu sparen.
  3. Früh genug anfangen mit Sparen und Vermögensaufbau.
  4. Kleinvieh macht auch Mist! Starte mit kleinen Beträgen.

Was ist das Ziel von Frugalisten?

Sie drehen drehen jeden Euro zweimal um und leben minimalistisch.

Ihr Ziel: Ein Vermögen aufbauen, um damit finanziell unabhängig zu sein. Nicht mehr jeden Tag arbeiten zu müssen – und zwar nicht erst im regulären Rentenalter, sondern bereits mit Anfang oder Mitte 40.

Der Trend der Extrem Sparer kommt aus den USA und hat mittlerweile auch hierzulande viele Nachahmer gefunden. Frugalisten heißen die extremen Sparfüchse: frugal bedeutet „einfach“ bzw. „bescheiden“. Und so leben die meisten von ihnen auch. Da gibt es Berufstätige, die 70 oder sogar 80 Prozent ihres Einkommens jeden Monat auf die hohe Kante legen – und an der Börse investieren, um möglichst früh von ihren Ersparnissen leben zu können. Das funktioniert natürlich nur, wenn konsequent auf große Reisen, kostenintensive Hobbys oder teure Klamotten verzichtet wird. Selbst kleiner Alltagsluxus, wie Essen gehen mit Freunden, ist im Budget eines Frugalisten eher nicht vorgesehen.

Was kann sich jeder von Frugalisten abschauen?

Sparen durch Verzicht

Das ist sicherlich kein Lebensmodell für jedermann. Dennoch lässt sich von den Frugalisten etwas abschauen. Durch die Corona Krise haben gerade Studierende und junge Berufseinsteiger gesehen, wie viel Geld sich im Alltag beispielsweise sparen lässt, wenn Kneipen- und Barbesuche wegfallen oder auch die Shopping-Tour am Wochenende ausfällt. Auch viele spontane Kurzurlaube und City Trips fielen der Pandemie zum Opfer – und sorgten damit für ein Plus im Haushaltsbudget.

"Deutsche haben während des Lockdowns rund 20 Prozent weniger konsumiert als sonst."

Einer Untersuchung des Start Ups Finanzguru hat gezeigt: Die Deutschen haben während des Lockdowns rund 20 Prozent weniger konsumiert als sonst. Vielen Studierenden blieb gar nichts anderes übrig als zu sparen, weil die lukrativen Nebenjobs in der Gastronomie, auf Messen oder im Tourismus von einem Tag auf den anderen wegfallen sind. Auch wenn Geiz nicht immer geil ist, hat die Lockdownzeit viele Verbraucher doch dazu gebracht, ihre Konsumgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. Nicht Verzicht, aber doch ein weniger hier und da, sind sicherlich oft möglich.

Was jeder von Frugalisten lernen kann

  • Möglichst früh damit starten, zu sparen und so über die Jahre ganz nebenbei ein kleines Vermögen aufbauen.
  • Schon mit kleinen Summen von 50 oder 100 Euro im Monat kann jeder an den Kurssteigerungen der Aktienmärkte profitieren – und damit auch in der Niedrigzinsphase sein Vermögen langfristig und gewinnbringend investieren. Viele Frugalisten schwören auf ein Portfolio aus breit gestreuten ETFs und Aktienfonds, um später von den Erträgen leben zu können.
  • Wer in den vergangenen Corona Monaten sparsam gelebt hat, sollte die Chance nutzen, seinen Konsum auf den Prüfstand zu stellen: Sind manche Käufe aus Frust oder Langeweile wirklich notwendig? Ein digitales Haushaltsbuch hilft, einen Überblick über wirklich notwendige und verzichtbare Ausgaben zu bekommen. Und damit Sparpotenzial aufzudecken.
  • Gerade Berufseinsteiger, die jahrelang vorher mit einem schmalen Studenten Budget gut über die Runden gekommen sind, können ihre neue finanziellen Möglichkeiten mit einem monatlichen Gehalt nutzen, um von Anfang an einen großen Teil des Einkommens zu investieren. Und den Lebensstandard erstmal nur langsam hoch schrauben. Muss es gleich die viel größere Wohnung sein, mit neuer Einbauküche und teuren Designer Möbeln? Ist ein Auto als Städter wirklich nötig?
  • Wer so beispielsweise ab Mitte 20 jeden Monat 400, 500 Euro oder sogar noch mehr breit gestreut investiert, kann je nach Rendite mit Mitte 40 vielleicht noch nicht aufhören zu arbeiten, hat aber zumindest ein ansehnliches Vermögen im Rücken, mit dem sich entspannt in die Zukunft blicken lässt.
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