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Auslandssemester finanzieren – so geht's

Wir geben Tipps, wie du dein Aufenthalt clever finanzierst.

Jeder dritte deutsche Student absolviert ein Auslandssemester und mehr als drei von vier haben das zu Beginn ihres Studiums vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative TransferWise-Umfrage. Laut Umfrage war für neun von zehn Rückkehrern (91 %) der Auslandsaufenthalt von großem oder sehr großem Wert für ihre persönliche Entwicklung.

Kein Wunder, schließlich verbesserst du nicht nur deine Fremdsprachenkenntnisse, sondern lernst auch viele verschiedene Menschen und neue Kulturen kennen. Am Geld sollten diese wertvollen Erfahrungen nicht scheitern.

Auslandssemester Studium (Getty Images / moodboard – Mike Watson Images)

So finanzieren Studenten ihr Auslandssemester

Wie teuer ein Auslandssemester ist, hängt vor allem vom Land und der Hochschule ab. Natürlich auch davon, wo du wohnst. Die meisten Studierende finanzieren ihren Aufenthalt (laut dem Campusbarometer 2018 ) aus einem Mix aus

  • Stipendien,
  • Förderprogrammen,
  • Auslands-Bafög,
  • Ersparnissen oder
  • Finanzspritze (zum Beispiel von Eltern).

Danach sind 69% der Studierende auf die finanzielle Unterstützung von Eltern und Familie angewiesen. 42 % der Teilnehmer erhalten Gelder aus dem Erasmus-Programm, 26% nutzen weitere Stipendien und Förderprogramme. Auch Auslandsbafög bekommen 26 % der Studierenden. 5 % beantragen einen Studienkredit, 3 % eine Studienförderung mit einkommensabhängiger Rückzahlung aus Studienfonds.

Unsere 6 Tipps, wie du dein Auslandssemester finanzierst

Nachfolgend findest du Tipps und Informationen rund um Finanzierungsmöglichkeiten.

Du planst ein Auslandssemester? Vielleicht kannst du Eltern, Patenonkel oder Großeltern um einen kleinen Zuschuss bitten oder dir zum nächsten Geburtstag Geld statt materielle Geschenke wünschen. Viele Studierende versuchen zudem die Semesterferien vor dem Austausch zu nutzen, um sich mit einem lukrativen Nebenjob ein kleines finanzielles Polster aufzubauen. Welche Studentenjobs besonders lukrativ sind, kannst du in unserem Artikel nachlesen.

Um Geld zu sparen, solltest du alle Fixkosten vor deiner Reise überdenken. Dazu gehört beispielsweise:

  • Die rechtzeitige Suche nach Zwischenmietern für Deine Wohnung oder WG-Zimmer.
  • Die Kündigung von Mitgliedschaften zum Beispiel in Fitness-Studios oder Zeitungsabos.
  • Wer ein Auto hat, sollte überlegen wo er es privat unterstellen kann, um es abzumelden. Oder ob bei einem längeren Auslandsaufenthalt – sogar der Verkauf sinnvoller ist.

Die wichtigste Finanzquelle für Studierende sind Stipendien und Förderungen. Ideal ist es, wenn du deine Auslandssemester im Rahmen des Erasmus+ Programms (Förderprogramm der EU) an einer EU-Hochschule absolvierst. Dann ist die Organisation um einiges leichter, weil viele Formalitäten vorgefertigt sind. Zudem gibt es Finanzspritzen für das Studium, Praktikumsmöglichkeiten und Sprachkurse.

Als Erasmus+ Stipendiat zahlst du im Ausland keine Studiengebühren und erworbene Leistungen werden anerkannt. Zudem erhältst du eine monatliche Förderung von bis zu 420 Euro (Studium) bzw. 520 Euro (Praktikum). Die Förderhöhe richtet sich nach dem Austauschland und den dortigen Lebenshaltungskosten. Das Stipendium gilt für bis zu einem Jahr. Übrigens: Erasmus+ Stipendien sind kombinierbar mit BAföG und Deutschlandstipendium.

Eine hilfreiche Anlaufstelle für Studierende, die ein Auslandssemester planen, ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Der DAAD bietet eine Reihe von Stipendien an.

Auch wir bieten Stipendien an! MLP Stipendien für jeden Student und speziell für Medizinstudenten unser Stipendienprogramm Medical Excellence .

Das Programm Fulbright-Stipendium vergibt Voll- und Teilstipendien an deutsche Bewerber für ein vier- bis neunmonatiges Studium an einer amerikanischen Hochschule. Neben den Studiengebühren, die das Stipendium ganz oder anteilig bezahlt, sind auch Reisekosten, Versicherung sowie Zuschüsse zu den Lebenshaltungskosten enthalten.

Übrigens: Hochschulen in den USA verlangen zum Beispiel spezielle Absicherungen. Bei uns kannst du eine geeignete Auslandskrankenversicherung für Reisen für die USA abschließen.

Wer in Deutschland Bafög bekommt, hat in der Regel auch Anspruch auf Bafög für einen Studienaufenthalt im Ausland.

  • Außerhalb der EU/Schweiz gilt Auslands-Bafög höchstens ein Jahr lang. Maximal zwei Semester im Ausland werden nicht auf die Regelstudienzeit in Deutschland angerechnet – und verkürzen daher nicht deine generelle Anspruchsdauer.
  • Selbst wenn Du in Deutschland nicht gefördert wirst, weil deine Eltern zu viel verdienen, lohnt sich ein Antrag! Zusätzlich zu den Bedarfssätzen im Inland werden nämlich beim Auslands-Bafög noch Zuschläge bezahlt. So beteiligt sich das Bafög-Amt an den Kosten für Studiengebühren an der ausländischen Hochschule, bis maximal 4.600 Euro für ein Studienjahr.
  • Darüber hinaus gibt es einen Zuschlag zu den Reisekosten: innerhalb Europas für eine Hin- und Rückfahrt jeweils pauschal 250 Euro; außerhalb Europas 500 Euro. Auch an den höheren Lebenshaltungskosten außerhalb der EU/Schweiz beteiligt sich der Staat je nach Land mit Auslandszuschlägen.

In unserem BAföG-Guide kannst du alles rund um das Thema nochmal detaillierter nachlesen.

  • Übrigens: Nicht nur ein Auslandssemester wird finanziell unterstützt. Auch für ein Praktikum kannst du Auslands-Bafög erhalten, wenn es sich um ein Pflichtpraktikum handelt, das mindestens zwölf Wochen dauert. Damit du die Finanzierung deines Auslandsaufenthalts besser kalkulieren kannst, solltest du Auslands-Bafög bereits sechs Monate vor Abreise beantragen. Welches Bafög-Amt zuständig ist, richtet sich nach dem Zielland.
  • Mehr Infos in unserem Artikel mit Bafög im Ausland studieren .
  • Wer alle anderen Finanzmittel ausgeschöpft hat, kann zu guter Letzt auch einen Studienkredit aufnehmen, um seinen Wunsch vom Auslandsstudium in die Tat umzusetzen. Zur Auswahl steht beispielsweise ein Bildungskredit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Er bietet einen günstigen Zinssatz und niedrige Rückzahlungsraten. Darüber hinaus gibt es aber auch viele private Anbieter.

    Interesse an einem Auslandspraktikum während des Medizinstudiums? Hier findest Du Infos und Tipps rund um Bewerbung und Planung.

    Wer längere Zeit im Ausland studiert oder ein Praktikum absolviert, für den ist eine Auslandskrankenversicherung ein Muss.

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