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Günstig wohnen im Studierendenwohnheim: Vorteile & Nachteile

Hotel Mama hat für viele Studierende ausgedient – durch den Wohnortwechsel kommt ein Studienwohnheim als neuer Lebensmittelpunkt infrage. Die Alternative zur eigenen Wohnung oder WG ist meist kostengünstig und praktisch. Zudem finden sich Studierende gleich "mitten im Geschehen" wieder. Doch eignet sich das Wohnheim für jede Studentin oder jeden Studenten? Wir zeigen die Vorteile und auch gewisse Nachteile.

Studierendenwohnheim

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Wohnungssuche stellt viele Studierende vor eine Herausforderung – bezahlbarer Wohnraum ist oft schwer zu finden.
  • Eine kostengünstige Alternative zur eigenen Wohnung ist das Studierendenwohnheim, in dem mehrere Gleichgesinnte leben.
  • Die größten Vorteile sind die geringeren Kosten, die Nähe zum Campus, die möglichen Ansprechpartner und Kontakte vor Ort sowie der geringe Pflegeaufwand.
  • Im Studierendenwohnheim muss man sich aber in der Regel mit sehr kleinen und minimalistisch eingerichteten Zimmern begnügen.
  • Auch der Lärmpegel kann hoch sein.
  • Es gilt somit abzuwägen, ob die Vor- oder Nachteile überwiegen. Das sollte aufgrund der begrenzten Zimmerverfügbarkeit frühzeitig erfolgen.

Eckdaten rund ums Studierendenwohnheim

Das Studierendenwohnheim ist für viele Studentinnen und Studenten die klare Lösung für das häufig auftretende Wohnproblem im Studium. Während die Wohnungssuche oft langwierig ist und die Kosten schnell einen Strich durch die Rechnung machen, zeigen sich Studierendenwohnheime als günstige Option.

Es handelt sich dabei um verschiedene Zimmer, manchmal auch mehrere Wohneinheiten, in einem Gebäude, in dem nur Gleichgesinnte leben. Die Zimmer sind von Schnitt und Größe her ähnlich oder identisch. Sie verfügen meist über ein eigenes Bad und eine kleine Küche, sodass die nötige Privatsphäre für jeden Bewohner gegeben ist.

Viele Vorzüge im Studierendenwohnheim

Der größte Vorteil des Wohnheims ist sicherlich der Preis. Einerseits fällt dieser schon für die Kaltmiete größtenteils geringer aus als für eine eigene Wohnung, andererseits wird in der Regel nur ein fester Pauschalbetrag für alle Nebenkosten gezahlt. Um den Verbrauch von Wasser und Heizwärme müssen sich Studierende in Hinblick auf eine teure Nachzahlung keine Sorgen machen. Auch die TV-Gebühren und der Internetanschluss sind in den Kosten bereits inklusive; das spart viel Bürokratie.

Das Wohnheim befindet sich außerdem entweder direkt in Campusnähe oder verkehrsgünstig gelegen, sodass auf die genaue Lage bei der Wohnungssuche nicht geachtet werden muss. Zudem leben Gleichgesinnte im Gebäude, die den Umzug in eine neue Stadt erleichtern. Es finden sich sicher schnell neue Freunde! Durch viele Gemeinschaftsräume ist niemand allein, der es nicht sein möchte. Auch die Verwaltung durch das zuständige Studierendenwerk ist ein Vorteil: Es gibt immer direkte Ansprechpartner bei Problemen.

Zu guter Letzt werden sich viele Studentinnen und Studenten über den geringen Pflegeaufwand im Wohnheim freuen. Winterdienst und Co. werden vornehmlich durch die Verwaltung geregelt. Durch die geringe Größe des eigenen Zimmers sind auch hier nicht viele Arbeiten im Haushalt nötig. Es bleibt viel Zeit für das Studium und die Freizeit!

Mögliche Nachteile im Studierendenwohnheim

Wer sich in großzügigen Räumlichkeiten am wohlsten fühlt, wird im Studierendenwohnheim eher nicht fündig. Es handelt sich meistens um sehr kleine Zimmer, die bereits bei kuscheligen neun Quadratmetern beginnen. Sind die Räume möbliert, muss auf das Nötigste wie ein Bett, einen Schrank und einen Tisch mit Stühlen zurückgegriffen werden.

Ein hoher Lärmpegel ist ebenfalls zu erwarten. Durch die vielen Wohnparteien sind Geräuschbelästigungen nicht immer vermeidbar. Auch die klassische Studierendenparty tönt öfters durch das ganze Gebäude. Aber: Das Risiko wird natürlich auch in einer Wohngemeinschaft eingegangen.

Wichtig: Frühzeitige Bewerbung auf Platz im Wohnheim

Ob das Studierendenwohnheim zu einem passt, sollte möglichst frühzeitig geklärt werden. Die Plätze sind heiß begehrt. Nicht jeder, der gern im Wohnheim leben möchte, bekommt die Chance. Der Antrag auf ein Zimmer sollte unmittelbar nach der Immatrikulation erfolgen; erst ab diesem Zeitpunkt ist er möglich.

Die Kriterien für die Zusage sind unterschiedlich. Gibt es sehr viele Bewerberinnen und Bewerber, kann sogar das Los entscheiden! Eine Extraportion Glück ist also erforderlich, wenn man sich für das Abenteuer Studierendenwohnheim entscheiden will.

Fazit: Studierendenwohnheim bringt Vor- und Nachteile

Im Studierendenwohnheim kann man mit Blick auf die monatlichen Kosten entspannt leben. Bei einem hohen Platzbedarf oder Ruhebedürfnis sind andere Wohnformen ratsamer. So oder so sollte man sich frühzeitig für oder gegen das Wohnheim entscheiden, da nicht jeder die Zusage für ein Zimmer erhält.

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