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Branchen mit den besten Jobchancen: Ausblick 2022

Die Aussicht auf Jobsicherheit sorgt oft für die Wahl eines bestimmten Berufs. Doch in welchen Branchen sieht es 2022 am besten aus? MLP zeigt, wo Du jetzt gut Fuß fassen kannst und wo sich eventuell auch eine Umschulung lohnt!

Branchen mit den besten Jobchancen: Ausblick 2022
(GettyImages)

Das Wichtigste in Kürze

  • In der IT-Branche werden aufgrund der Digitalisierung immer mehr Fachkräfte benötigt. Auch Einsteiger haben hier gute Chancen.
  • ImGesundheitswesenist spätestens seit der Corona-Pandemie der bestehende Fachkräftemangel deutlich geworden.
  • Wer im wissenschaftlichen Bereich einsteigen möchte, kann Karriere machen. Die Voraussetzungen sind jedoch oft sehr streng.
  • Nicht nur 2022 punkten Handel und Logistik als jobsichere Branchen, sondern auch in Krisenzeiten wie Corona haben sie sich bewährt.

Trend 1: IT-Branche

Technische Neuerungen am laufenden Band auf der einen Seite, hohe Cyberkriminalität auf der anderen Seite – es ist wenig überraschend, dass auch 2022 die IT-Branche im Fokus steht. Intelligente Computer, digitalisierte Verkaufsprozesse und modernes Online-Marketing sind nur drei Möglichkeiten für ein Unternehmen, sich Marktvorteile zu sichern. Auch die Cloud-Technologien rücken immer mehr ins Blickfeld. Doch für die Ausschöpfung verborgener Potenziale braucht es eine IT-Fachkraft, die nicht selten extern bestellt wird. Zudem erwies sich die IT in Zeiten wie der Corona-Krise als stabil und schaffte sogar zusätzliche Ressourcen. Immerhin wurde in vielen Bereichen auf die Digitalisierung gesetzt, die bis jetzt nur wenige Berührungspunkte damit hatten.

Auch der Trend des Home-Office spielt dem IT-Bereich in die Karten. So muss ein Programmierer nicht zwangsläufig im Großraumbüro sitzen, sondern kann von zu Hause aus arbeiten. Die Work-Life-Balance ist ausgeglichener. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sind in der Branche willkommen und können sich zum Beispiel mit Vorkenntnissen in BWL oder Mathematik gut einarbeiten. Als Belohnung winkt ein Einstiegsgehalt von rund 45.000 Euro im Mittel, wenn bereits ein akademischer Grad vorliegt.

Trend 2: Gesundheitswesen

Logisch, dass eine Pandemie auch die Berufe im Gesundheitswesen auf eine neue Stufe hebt. So ist der Bedarf an Pflegerinnen und Pflegern seit der Corona-Krise noch einmal drastisch gestiegen. In Pflegeberufen herrschte ohnehin ein Fachkräftemangel, der sich nun weiter bemerkbar macht. Wer durch eine Umschulung gegensteuern möchte, ist herzlich willkommen. Die Umschulung wird in vielen Fällen gefördert und folglich durch die Arbeitsagentur bezahlt. Die Zusammenarbeit erfolgt mit einem Pflegebetrieb wie einer stationären oder ambulanten Einrichtung, es gibt somit verschiedene Bereiche für Pflegerinnen und Pfleger.

Allerdings bringt der Job auch Risiken mit sich. So ist eine gewisse Belastung in Stresssituationen ebenso zu erwarten, wie ein vergleichsweise geringes Gehalt. Auch die Arbeit im Schichtdienst ist nicht für jeden geeignet. Wer sich dennoch der Herausforderung stellt, wird mit dem Gefühl belohnt, etwas Wichtiges für die Allgemeinheit zu tun. Zudem gibt es auch für Einsteiger rund 50.000 Euro Jahresgehalt.

Trend 3: Wissenschaft

Im Fokus von Krisen wie der Corona-Pandemie steht oft die Wissenschaft; zuletzt sicherlich in Hinblick auf eine mögliche Impfstoffentwicklung. Natürlich birgt das auch die Chance, mit einer Karriere in der Wissenschaft Fuß zu fassen. Die Gelegenheit ist gerade im Jahr 2022 günstig, denn durch Corona hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung reagiert: Die Phasen zwischen Ideen und Umsetzungen werden verkürzt, das internationale Netzwerk vergrößert und die Forschung kann zunehmend digital erledigt werden.

Wer sich für diese Branche interessiert, erhält ein Einkommen zwischen 50.000 und 80.000 Euro im Jahr, muss aber auch eine bestimmte Ausbildung nachweisen. So sind viele Berufe in der Wissenschaft an einen Doktorgrad geknüpft oder erfordern zumindest spezielles Nischenwissen.

Trend 4: Handel & Logistik

Wenn sich eine Branche in der Corona-Krise und auch in der Situation rund um den Ukraine-Krieg bewährt hat, ist es sicherlich der Handel. Spätestens durch die "Hamsterkäufe" konnte selbst in kritischen Zeiten ein Boom des Umsatzes beobachtet werden. Zudem profitiert der Online-Handel von der zunehmenden Bequemlichkeit, ohne Mund-Nasen-Schutz einkaufen zu können. Auch die Digitalisierung spielt eine entscheidende Rolle beim Zuwachs der Online-Händler. Beschäftigte können hier mit 40.000 bis 50.000 Euro, je nach Ausbildungsgrad rechnen.

In der Logistik, die untrennbar mit dem Handel verbunden ist, gibt es ebenfalls einen Aufschwung. Während in der Corona-Pandemie Lücken und Engpässe befürchtet wurden, hat sich dies glücklicherweise größtenteils nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Die Logistik stand 2020 sogar an dritter Stelle der meisten Einnahmen deutschlandweit. Wer hier nun auch einen Fuß in die Tür bekommen möchte, sollte sich offen gegenüber (digitaler) Neuerungen zeigen und mit den immer höheren Kundenanforderungen zurechtkommen. Einsteiger bekommen wie im Handel ein Gehalt von rund 40.000 Euro bis 50.000 Euro.

Fazit: Verschiedene Branchen erlauben (neue) Karrieren

Ob in der IT, im Gesundheitswesen, der Wissenschaft, dem Handel oder der Logistik: die unterschiedlichen Trendbranchen 2022 schaffen für fast jedes Talent eine Perspektive. Lohnt sich in Ihrem Fall eine Neuorientierung? Lies gern mehr über einen Quereinstieg in einer anderen Branche in unserem Artikel.

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