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Was ändert sich 2019 für deine Finanzen?

Nicht mehr lange und wir feiern den neuen Jahresstart. Was ändert sich 2019 bei Finanzen und Versicherungen? Wir haben zusammengefasst:

Änderungen 2019 (GettyImages / asbe)

Dass die Bahn Ticketpreise erhöht, ist nichts Neues. Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember erhöhen sich die Fahrpreise aber nochmal durchschnittlich um 0,9 %. Kaufst du dir Fahrscheine zum vollen Preis (Flexpreis), musst du mit einer Preissteigerung von durchschnittlich 1,9 % rechnen. Für Pendler im Fernverkehr oder Vielfahrer wird es noch teurer: Für die Bahncard 100 musst du im Durchschnitt 2,9 % mehr zahlen.

Unser Tipp: Plane mehr Zeit ein und kauf´ dir dein Bahnticket rechtzeitig. Denn bist du spät dran und erwischst deinen Zug gerade noch so, kann es teuer werden. Das Extra-Entgelt für den Kauf der Tickets im Zug erhöht sich von 12,50 auf 19 Euro.

Kosten für das EU-Roaming sind seit Juni 2017 Geschichte. Rufst du aber deine Freunde im Ausland an, kostet dich das immer noch viel Geld. Das soll sich ab Mai 2019 ändern. Internationale Anrufe innerhalb der EU sollen nicht mehr als 19 Cent pro Minute kosten. SMS kosten künftig nicht mehr als 6 Cent.

Auch dein Girokonto kostet Geld. In Zeiten der Zinsflaute ist es auch für Banken und Sparkassen nicht einfach, Geld zu verdienen. Deshalb werden Finanzhäuser kreativ, vor allem was Kontogebühren betrifft. Höhere Gebühren für ein Premiumkonto oder einen Beitrag beim Geld abheben am Automaten sind Beispiele für mögliche Kontokosten.

Seit November 2018 gibt es die Vorschrift für Geldhäuser, ihre Kunden vor der Eröffnung eines Girokontos eine Kostenübersicht zu geben. Zusätzlich muss einmal im Jahr eine Gesamtaufstellung der Kosten einschließlich Dispozinsen offengelegt werden.

Unser Tipp: Kosten für dein Girokonto mit anderen vergleichen und wechseln, falls du woanders Gebühren sparst. Hier findest du Informationen über unser Girokonto für Studierende.

Jobben neben dem Studium zahlt sich künftig noch mehr aus: Ab dem 1. Januar 2019 steigt der gesetzliche Mindestlohn um 42 Cent. Hast du also einen Minijob neben dem Studium, verdienst du ab kommendem Jahr 9,19 Euro pro Stunde.

Unser Tipp: Verlasse dich nicht nur auf deinen Nebenjob, um mehr Geld im Studium zur Verfügung zu haben. Lerne in unserem kostenlosen Steuerseminar, wie du mithilfe einer Steuererklärung deine Studienkosten absetzen kannst. Hier kommst du zu einer Übersicht unserer kostenlosen Seminare

Du bist krank oder hast Beschwerden und musst deshalb zum Arzt? Als Kassenpatient musst du für einen Facharzttermin mit Wartezeiten bis zu drei Wochen oder noch länger rechnen.

Das sollte sich im Frühjahr 2019 ändern. Dank dem neuen Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sollen künftig auch gesetzlich Krankenversicherte nicht mehr lange auf einen Arzttermin warten.

Unser Tipp: Krankenkassen vergleichen. Denn einige Krankenkassen unterstützen ihre Mitglieder bei der Suche nach einem geeigneten Facharzt und der Terminvergabe. Außerdem lässt sich durch einen Wechsel in einigen Fällen sparen. Bei der Suche einer geeigneten Krankenkasse können dich unsere Berater unterstützen.

Bist du schon fest im Job, kannst du dich 2019 über günstigere Beiträge deiner Krankenversicherung freuen. Denn mit dem Jahreswechsel werden Angestellte bei den Krankenkassenbeiträgen finanziell entlastet. Dein Arbeitgeber beteiligt sich zu 50 % an Zusatzbeiträgen deiner gesetzlichen Krankenversicherung. Bisher musstest du Zusatzbeiträge komplett selbst übernehmen.

Unser Tipp: Um mögliche Sparpotentiale zu nutzen, solltest du Krankenkassen miteinander vergleichen und wechseln.

Mit diesen neuen Regelungen kann 2019 kommen. Guten Rutsch!