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Nachhaltig leben mit kleinem Budget

Bio, unverpackt und nachhaltig – lässt sich das als Studierender mit wenig Kohle verwirklichen? Tipps, wie sich sparen und umweltfreundlich leben prima verbinden lassen.

Nachhaltigkeit (Westend61 / GettyImages)

Nachhaltige Spartipps in der Küche

Am besten machst du dir einmal in der Woche einen Kochplan und kaufst dann entsprechend ein. So gerätst du weniger in die Versuchung, dir abends nach einem langen Tag an der Uni auf die Schnelle beim Supermarkt noch eine Fertigpizza zu kaufen.

Wenn Obst und Gemüse Saison haben , sind sie günstiger – und dann auch in Bio-Qualität erschwinglich. Oder noch besser: Du schaffst dir deine eigenen Tomatenpflanzen z. B. an.

Viele Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Haferflocken und Mehl gibt es verpackungsfrei in „Unverpackt-Läden“, die es sicherlich mittlerweile auch in deiner Uni-Stadt gibt. Das kostet meist nicht mehr, erfordert aber ein bisschen Planung, weil du Gläser und Dosen mitbringen musst.

Um Zeit zu sparen, am besten für zwei Tage kochen. Reste lassen sich nachhaltig in Dosen oder Gläser aufbewahren – oder mit Bienenwachstüchern abdecken. Die gibt es mittlerweile in allen möglichen Farben und Größen. Sie lassen sich abwaschen und wiederverwenden. So kannst du Alu- und Frischhaltefolie und Gefrierbeutel endgültig aus deiner Küche verbannen.

Nachhaltige Spartipps in Wohnzimmer und Schlafzimmer

Auch im Wohn- und Schlafzimmer lässt sich kräftig sparen und etwas für die Umwelt tun. Beispielsweise indem du im Winter nicht zu stark heizt: Schon ein Grad weniger Raumtemperatur spart aufs Jahr gerechnet im Schnitt rund sechs Prozent Heizenergie. Am besten in allen Räumen ein kleines Thermometer anbringen: Tagsüber reichen 20 bis 22 Grad Celsius in den Wohnräumen meist aus, in Küche und Schlafzimmer genügen sogar 17 bis 18 Grad. Statt die Fenster dauerhaft in Kippstellung zu belassen, sollte man lieber morgens und abends für einige Minuten „stoßlüften“.

Viele Elektrogeräte wie Drucker, Fernseher und Musikanlage haben eine Standby-Funktion. Eine Steckleiste mit Schalter hilft, diese auszuschalten – etwa wenn du morgens an die Uni fährst oder über Nacht.

Kaufe außerdem LED statt Glühlampen: Die sind zwar in der Anschaffung teurer, verbrauchen aber im Vergleich zur Glühbirne durchschnittlich 85 Prozent weniger Strom und halten länger. Aufs Energielabel achten: Am besten sind A+ und A++ .

Noch ein T-Shirt oder die x-te Bluse? Die meisten von uns haben bereits einen übervollen Kleiderschrank und viele Stücke, die sie nur selten tragen. Gerade bei der Kleidung lässt sich in Sachen Nachhaltigkeit viel tun. Frei nach dem Motto: Weniger ist mehr, könntest du weniger, aber dafür hochwertigere Hosen, Shirts, Kleider und Jacken kaufen. Besondere Einzelstücke gibt es zudem häufig sehr günstig Second Hand. Einfach mal beim nächsten Flohmarkt stöbern gehen.

Nachhaltige Spartipps im Badezimmer

Tierversuche, bedenkliche Inhaltsstoffe, Mikroplastik und jede Menge Verpackungsmüll: Es gibt gute Gründe, auf herkömmliche Kosmetik zu verzichten. Naturkosmetik lässt sich oft mit einfachen Zutaten selber machen, beispielsweise ein Gesichts- oder Körperpeeling aus Kaffeesatz, Zucker oder Meersalz vermischt mit pflegendem Olivenöl. Seifen zum Duschen und Haar-Shampoo gibt es längst auch unverpackt. Die Seifen-Stücke sind zwar auf den ersten Blick recht teuer, aber auch super ergiebig und reichen bei sparsamer Verwendung ewig.

Bad-, Glas-, WC-Reiniger, Weichspüler und Kalkentferner, wer für jede Ecke in der Wohnung ein anderes Putzmittel hat, kann dafür viel Geld ausgeben. Dabei lassen sich mit einfachen Hausmitteln wie Essig, Zitronensäure, Soda und Natron Putzmittel selbst herzustellen. Das spart Geld und schont die Umwelt. Anleitungen, wie du Kosmetik und Putzmittel selber machst, gibt es beispielsweise jede Menge auf Youtube.

Nicht jedes Kleidungsstück muss nach einmaligem Tragen gewaschen werden. Häufig genügt es, die Kleidung beispielsweise auf dem Balkon über Nacht auszulüften. Für normale Kleidung reichen häufig 30 Grad Celsius aus. Das vermindert den Stromverbrauch im Vergleich zum 40 Grad-Programm um bis zu 35 Prozent. Handtücher, Bettwäsche und Putzlappen solltest du aus hygienischen Gründen bei bis zu 60 Grad waschen. Eine Vorwäsche ist in der Regel verzichtbar. Am besten Eco- und Sparprogramme nutzen: Diese dauern zwar meist länger, verbrauchen aber weniger Wasser und Energie.

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