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Datum
29.07.2019

Libra - die neue Digitalwährung von Facebook

Welche Idee steckt hinter Libra?

Anfang 2020 soll die neue Kryptowährung Libra eingeführt werden. Die Idee hinter der neuen Währung ist, Milliarden Menschen weltweit einen Zugang zu einem einfachen, sicheren und kostengünstigen Finanzsystem zu ermöglichen. Zahlungen über Ländergrenzen hinaus sind schwierig, teuer und dauern oft drei bis vier Tage.

Apps für Vergnügen und Freizeit

Wer steckt hinter Libra?

Facebook hat das Konzept zwar vorangetrieben und die erste Entwicklungsphase finanziert, verantwortlich wird jedoch ein eigenes Konsortium sein – die Libra Association.

Die Libra Association fungiert wie eine Art Zentralbank, die 28 Unternehmen aus der Tech- und Finanzbranche einschließt. Darunter: Uber, Paypal, Visa, Mastercard, Vodafone und Spotify. Der Sitz der Libra Association wird in Genf in der Schweiz sein.

Wie wird Libra genutzt?

Da Libra digital ist, müssen sich Nutzer eine App auf dem Smartphone installieren. Die App stellt eine digitale Geldbörse dar, ein sogenanntes „Wallet“. Die Facebook Wallet wird Calibra genannt. Die eigenständige App ist auch in WhatsApp und im Facebook Messenger integriert. Anwender können dann Libra mit klassischen Währungen wie Dollar, Euro oder Yen bei autorisierten Tauschbörsen kaufen und wieder zurück tauschen.

Gefahren mit Libra

Zentralbanker, Regulierer und Kommentatoren haben schon eine Vielzahl von Risiken der neuen Kryptowährung aufgelistet.

Im Kontext Facebook ist natürlich der Missbrauch privater Daten eine Gefahr. Facebook hat über Calibra, WhatsApp oder den Messenger Einblicke in die Finanztransaktionen der Nutzer. Die Social Media Plattform verspricht jedoch, die Transaktionsdaten nicht mit anderen Daten zusammenzulegen, d.h. nicht für gezielte Werbung zu nutzen.

Grundsätzlich muss die staatliche Kontrollfähigkeit der neuen Währung geklärt werden. Experten sehen vor allem Gefahren im Thema Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung.

Für wen lohnt sich Libra?

Libra lohnt sich vor allem für Menschen, die über Ländergrenzen hinweg Geld überweisen wollen. Normalerweise werden hierfür hohe Gebühren fällig. Der zweite Vorteil liegt in der schnellen Überweisung von Geld unter Freunden, wie z. B. mit PayPal.

Worin unterscheidet sich Libra von der Kryptowährung Bitcoin?

Libra wird an bereits etablierte Währungen gekoppelt, z. B. US-Dollar, Euro oder Yen und wird durch kurzfristige Staatsanleihen gesichert. Somit werden Kursschwankungen wie bei Bitcoins vermieden. Da die Digitalwährung an bestehende Währungen gekoppelt ist, stellt sich die Frage, ob Libra als eigene Währung zu sehen ist.

Hinter Libra wird außerdem keine stromintensive Blockchain-Technologie stehen.

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