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Beliebte Zusatzqualifikationen für Studierende

Während des Studiums ist ein guter Zeitpunkt, sich zusätzliches Wissen anzueignen. Ob Extrakurs oder Online-Seminar: Durch die Investition in deine Bildung in bestimmten Bereichen erlangst du im besten Fall später einen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt. Und auch wenn an der Uni nichts passt, können VHS-Kurse oder IHK-Weiterbildungen helfen.

Beliebte Zusatzqualifikationen für Studierende

Das Wichtigste in Kürze

  • Zusatzqualifikationen sollten sich nach Berufswunsch und persönlichen Charakterstärken richten
  • IT- und Fremdsprachenkenntnisse sind häufig gefragt
  • Auch Soft Skills können speziell geschult werden
  • Wer an der Universität bezüglich Fortbildungen nicht fündig wird, kann sich auch z. B. an die VHS oder IHK wenden

Möglicher Karriereschub durch Zusatzqualifikationen?

Zusatzqualifikationen sorgen oft für einen Bonus bei Bewerbungsgesprächen: Sie zeigen, dass bestimmtes Wissen durch Fortbildungen oder Seminare vertieft wurde oder besondere Fähigkeiten bestehen, die im Berufsalltag nützlich sein können. Ob Hard Skills oder Soft Skills – schon im Studium kannst du an deinen Zusatzqualifikationen feilen!

Durch bestimmte Kurse oder Weiterbildungen außerhalb des üblichen Studienalltags verschaffst du dir deine ganz persönlichen Vorteile auf dem Arbeitsmarkt. Dabei hängt es stark von deinem Berufswunsch und deinen individuellen Stärken ab, welche Qualifikationen sich auszahlen. So könnten EDV-Kenntnisse, die über Standards hinausgehen, zwar in IT-Firmen und Werbeagenturen hilfreich sein, bringen in der ausführenden Industrie und anderen praktischen Berufen jedoch wenig Vorzüge.

Trotzdem kann es natürlich nicht schaden, erworbene Zertifikate im Lebenslauf zu präsentieren. Dabei gilt: In der Kürze liegt die Würze! Es reicht aus, die Zusatzqualifikation kurz aufzulisten und mit dem dazugehörigen Institut zu versehen.

Beliebte Zusatzqualifikation: IT-Kenntnisse

Doch welche Qualifikationen schaffen voraussichtlich die größten Chancen? Gerade im digitalen Zeitalter setzen viele Unternehmen sämtlicher Branchen auf externe IT-Kräfte – oder vertrauen auf ihre eigene Belegschaft, die entsprechendes Hintergrundwissen vorweisen kann. Daher stehen EDV-Kenntnisse gern an erster Stelle der möglichen Zusatzqualifikationen. Wer sich neben seinem „Hauptberuf" in puncto IT schlaugemacht hat, könnte zum Beispiel auch in Situationen wie spontanen Computerausfällen behilflich sein. Ein großer Vorteil bei der Suche nach einem Arbeitsplatz!

Erfolge durch Fremdsprachen

Und wenn das eigene Talent eher im Bereich Sprachen liegt? Das macht auch nichts. Diese können einem ebenfalls Türen öffnen! Pluspunkt: Viele Studierende belegen im Rahmen ihres Studiums sowieso Sprachkurse. Gerade in Studiengängen des Medien- und Kommunikationsbereichs sowie in Bereichen mit sprachlicher Ausrichtung werden die Kurse häufig gegen Kreditpunkte angeboten. Die Punkte helfen dabei, das Studienziel zu erreichen – und die Fremdsprache leistet nachher im Lebenslauf gute Dienste.

Empfehlenswert sind einerseits Sprachen, die im Allgemeinen in Unternehmen auf dem Vormarsch sind; zum Beispiel Mandarin (Chinesisch). Andererseits können Studierende auch mit „Nischensprachen" begeistern, die nur von wenigen Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt beherrscht werden. Voraussetzung: Die gesuchte Sprache ist im Alltag des gewünschten Arbeitgebers relevant, weil beispielsweise eine Niederlassung in einem Land mit dieser Muttersprache vorhanden ist.

Soft Skills als Zusatzqualifikation

Auch abseits der „Hard Skills" können Studierende Personaler durch Zusatzqualifikationen begeistern. Die immer wichtiger werdenden „Soft Skills" werden ebenfalls in so mancher Fortbildung geschult. Ob Teamfähigkeit, Organisationstalent oder Konfliktbewusstsein: Wer in bestimmten Bereichen schwächelt, kann durch ein Seminar bewusst gegensteuern. Oder die ohnehin bestehende Charakterstärke durch ein Zertifikat offiziell unterstreichen. So können die eigenen Talente noch mehr gefördert werden.

Wo erlange ich meine Zusatzqualifikationen?

In der Regel finden sich interessante Seminare schon in der Universität selbst. Halte zum Beispiel Ausschau nach Wochenendkursen oder Kompaktseminaren während der Semesterferien. Außerhalb der Hochschulkurse sind das Arbeitsamt, die VHS und die IHK geeignete Ansprechpartner, um eine Zusatzqualifikation zu erwerben. Beim Arbeitsamt erhalten nicht nur Arbeitslose, sondern auch grundsätzlich an Weiterbildungen interessierte Personen häufig die Chance, an informativen Kursen teilzunehmen. Auch das Angebot der VHS richtet sich an eine breite Zielgruppe. Sportliche, kreative oder technische Weiterbildungen erfolgen hier zumeist in größeren Gruppen.

Wer ein besonders aussagekräftiges Zertifikat haben möchte, sollte auf die IHK setzen. Deren Seminare sind grundsätzlich in Deutschland anerkannt und genießen bei der Bewerbung mitunter einen höheren Stellenwert als andere Fortbildungen.

Fazit: Seminare für Zusatzqualifikationen zahlen sich aus

Mit einem guten Universitätsabschluss und zum Berufswunsch passenden Zusatzqualifikationen kannst du schon früh den Weg für deine Karriere ebnen. Dabei gilt: Vertraue auf deine Stärken und deinem Bauchgefühl, um dich für ein Seminar zu entscheiden. Letztlich kannst du durch Wissen nur gewinnen… und sei es auch bloß an persönlicher Erfahrung!

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