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Apps, die das Leben leichter machen: Wohnst du noch oder "appst" du schon?

Egal, ob du in einer WG wohnst, im Studentenwohnheim oder ganz alleine, rund um Einkaufen, Putzen, Haushaltskasse und Kochen gibt’s eine Menge Konfliktpotenzial. Und eine Menge Apps, die dir unter die Arme greifen.

Apps zum Thema Wohnen

Die WG managen

  • Die Macher der Flatastic-App haben ganz klar selbst schon mal in einer Wohngemeinschaft gelebt und gelitten. Denn ihre 1A-App hilft überall da weiter, wo es in WGs traditionell knallt.
  • Beim Putzen: Via App könnt ihr diverse Putz- und Aufgabenpläne inklusive Timer und Erinnerungsfunktion erstellen.
  • Beim Einkaufen: Damit der Kühlschrank nicht plötzlich leer oder das Klopapier alle ist, könnt ihr eine gemeinsame Einkaufsliste führen und Euch gegenseitig Shopping-Aufträge geben.
  • Bei den Finanzen: Die App registriert, wer mit wie viel Einsatz an der Haushaltskasse beteiligt ist und wer noch nachschießen muss.
  • Bei den Infos: Weil man sich ja nicht immer rechtzeitig über den Weg läuft, um Handwerkertermine, Spontanpartys oder Übernachtungsgäste anzukündigen, könnt ihr Euch an der App-Pinnwand entsprechende Nachrichten hinterlassen, damit alle Bescheid wissen.
Für iOS: „ Flatastic “ (gratis)

Für Android: „ Flatastic “ (gratis)

Gepumptes merken

Ein Vorlesungsskript hier, eine CD da. Ein Longboard hier, einen Akkuschrauber da. Im Laufe eines Studentenlebens verleiht man diverse Dinge an Kommilitonen – und bekommt auch von ihnen so einiges gepumpt. Damit alles irgendwann wieder den Weg zurück findet, lohnt die Buchführung via „Verleih“-App: Wer hat wann von wem welches Teil bekommen. Nützlich auch für Bücher aus der Uni-Bibliothek: Es erinnert dich an Rückgabetermine.

Die App ist zudem so gestrickt, dass sich ganze Sammlungen – zum Beispiel CDs, DVDs oder der Panini-Fußballbildchen-Bestand – katalogisieren lassen. Du kannst sogar Barcodes scannen und die Gegenstände so mit Zusatzinfos versehen oder Fotos von ihnen einarbeiten.

Für Android: „ Bring it Back “ (gratis)

Für iOS: „ Verliehen “ (gratis) oder „ Wer hat was “ (0,99 €)

Essen abgeben

Mehr als 18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen, so eine WWF-Studie, in Deutschland jedes Jahr im Müll. Dabei ist vieles davon noch viel zu gut, um in die Tonne zu wandern. Mit der App „Foodsharing“ kannst du dafür sorgen, dass zumindest in deinem kleinen Mikrokosmos nichts Essbares weggeworfen, sondern von anderen in deiner Stadt aufgegessen wird. Wenn also das nächste Heimfahrwochenende oder das nächste Auswärtspraktikum ansteht, genügt ein kurzer Blick in den Kühlschrank, den Inhalt schnell per App in die Welt gepostet und Gurke, Kartoffeln, Fischstäbchen & Co werden von anderen Foodsharern in deiner Nähe abgeholt. Das Ganze funktioniert natürlich auch andersherum: Wer knapp bei Kasse ist, kann die kulinarischen Reste anderer einsammeln.

Für Android: „ Foodsharing “ (gratis) oder „ Post it out “ (gratis)

Hunger stillen

Der Name ist Programm: Die „Mensa“-App vereint mehr als 500 aktuelle Speisepläne (inklusive Preise) von Mensen und Cafeterien in rund 180 deutschen Hochschulstädten. So kannst du schon morgens entscheiden, welchen Fresstempel du im Laufe des Tages ansteuern möchtest oder ob es heute doch lieber die heimische Küche oder die Imbissbude sein soll.

Natürlich wird man nur die Speisepläne der eigenen Stadt regelmäßig benötigen – dafür gibt es die „Favoriten“-Funktion –, aber wenn du mal in anderen Städten unterwegs bist, kann man ja auch testen, womit die Kommilitonen dort kulinarisch beglückt werden.

Praktisch: Einmal abgerufen, ist der Speiseplan deiner Mensa für die gesamte Woche auch offline nutzbar. Eventuelle Änderungen werden automatisch nachgeladen, sobald eine Internetverbindung hergestellt ist.

Unpraktisch: Leider fehlt der App eine Teilen- oder Verabrede-Funktion. Damit wäre die Absprache mit den Studienfreunden einfacher.

Für Android: „ Mensa “, für Österreich „ iMensa “ (beide gratis)

Für iOS: „ Mensa Speiseplan “ (gratis)

Kasse machen

Zugegeben, ein Haushaltsbuch zu führen, ist genauso dröge, wie es klingt. Aber dennoch: Den eigenen Haushalt zu stemmen und mit den Finanzen klarzukommen, muss man erst mal lernen. Und so eine Haushaltsbuch-App ist da recht hilfreich. Wer regelmäßig alle Ein- und Ausgänge einträgt, hat immer den Überblick, für welchen Plunder wieder welche Unsummen rausgegangen sind und wann es finanziell eng wird. Zudem sind die Dinger auch nützlich, um die Haushaltskasse der Wohngemeinschaft zu managen.

Mit Hilfe der Apps kannst du deine Ausgaben über gewisse Zeiträume und nach Ausgabenklassen analysieren, dir Limits setzen, Belege einscannen und das Ganze sogar mit anderen teilen oder exportieren.

Für Android: „ Unser Haushaltsbuch “ (gratis, die werbefreie Version „Unser Haushaltsbuch Pro“ gibt’s für 2,99 €) oder „ Haushaltsbuch Money Control “ (gratis, aber limitierte Buchungsposten)

Für iOS: " Haushaltsbuch Pro " (gratis, die Premiumversion gibt es für 1,99 €)

Werkzeuge leihen

Zwar noch nicht als App verfügbar, dafür umso nützlicher für jeden Studentenhaushalt, der knapp bei Kasse ist: Auf der Leih- und Verleihplattform Frents findest du von der Schlagbohrmaschine über den Teppich-Kärcher bis zur Stichsäge alles, was man gelegentlich beim Werkeln in der Wohnung braucht, aber niemals selbst kaufen würde. Aber auch wenn dir für Sport, Party oder Uni-Vortrag noch Dinge fehlen, wirst du fündig. Eine Regionensuche zeigt, wo die Leihgabe abzuholen ist.

www.frents.de

Einkaufen gehen

Wer seine kleinen grauen Zellen zwischen Vorlesung, Lerngruppe und Lauftreff nicht mit profanen Einkaufslisten belasten möchte, kann sie in eine Einkaufszettel-App auslagern. Natürlich würde es auch ein handelsüblicher Post-It-Zettel tun, aber mit den Apps lässt sich noch so einiges Nützliches anstellen: Du kannst deine Einkaufswünsche diktieren und direkt in Listenform umwandeln lassen. Zutaten für Lieblingsrezepte anlegen ist genauso möglich wie Listen mit Freunden zu teilen oder dich ans Einkaufen erinnern zu lassen. So viel kann kein Notizzettel.

Für Android: „ Einkaufszettel Spracheingabe “ (gratis, die werbefreie Version gibt’s für 0,99 €)

Für iOS: „ Einkaufsliste “ (gratis, aber limitierte Posten und Funktionen. Die unlimitierte Version gibt’s für 2,99 €)