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Finanzen im Wandel der Zeit: Die Einstellungen und Lebensmerkmale der jungen Generation

Wir fragen nach...

Mutter Ute Grassinger ist 65 Jahre, Tochter Dr. Ulrike Kingsbury 31 Jahre und Oma Grassinger 96 Jahre alt. Alle drei Frauen sind in unterschiedlichen Zeiten aufgewachsen, sie haben zum einen Werte der älteren Generationen erlebt und gelernt und haben gleichzeitig daraus ihr eigenes Wertesystem entwickelt.

Wir haben bei Ulrike nachgefragt.

Familie Grassinger

Dr. Ulrike Kingsbury, Tochter von Ute Grassinger, 31 Jahre, Unternehmensberaterin. Sie beschreibt sich selbst und ihre Generation mit den Begriffen Unsicherheit, Offenheit und Anpassungsfähigkeit.


Frau Kingsbury, Ihre Mutter hat uns ihren Lebensweg und den Umgang mit Finanzen aufgezeigt. Wie sind Sie aufgewachsen?

"Ich bin in einer sehr behüteten Familie in Stuttgart großgeworden. Da meine Eltern beide als Selbstständige arbeiteten, habe ich neben meinen Eltern viel Zeit mit meinen Großeltern verbracht. Sowohl meine Eltern als auch meine Großeltern vermittelten mir immer ein Gefühl absoluter Sicherheit, Aufmerksamkeit, Interesse und Zuwendung. Unter anderem deshalb bin ich der Überzeugung, dass ich mit Neugier und Interesse an der Welt großgeworden bin – und das Gefühl von Sicherheit mir die Möglichkeit überhaupt erst bot, selbst neugierig und zugewandt in die Welt zu blicken."

Was bedeutet Ihre Lebenseinstellung für das Thema Finanzen?

"Mir ist es wichtig jetzt die Grundlagen für eine solide Rente zu legen. Ich weiß nicht, wie die Welt in einigen Jahren sein wird, Automatisierung, Pandemie und Klimawandel sind fundamentale Disruptionen, die man nicht planen kann. Daher ist es mir wichtig mir einen privaten finanziellen Grundstock aufzubauen. Das gleiche gilt für Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen. Ich möchte mein Geld so anlegen, dass es sowohl sicher als auch eine Investition in meine Zukunft ist."

Was ist der Unterschied Ihrer Generation zu den beiden anderen Generationen?

"Meine Generation kennt nur die Welt offener Demokratie im eigenen Land – wir kennen keinen Krieg; vermutlich bedeutet das auch Unverständnis für diejenigen, die nicht offen und tolerant sind. Die vorherige Generation musste sich viel selbst erarbeiten, was sie an uns weitergegeben hat – es gibt eine gewisse Verwöhntheit, absurderweise ist aber ja die Welt noch komplizierter geworden und wir müssen genauso hart wenn nicht sogar härter arbeiten."


Neugierig auf die Antworten von Ute Grassinger (Mutter von Ulrike)?

Im gesamten Interview wird die Einstellung und Sichtweise von Ute Gassinger beschrieben.

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