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Warum eine Hausratversicherung für Studenten sinnvoll ist

Zum eigenen Haushalt gehört auch eine eigene Hausratversicherung. Die ersetzt Schäden, die zum Beispiel durch Diebstahl, Feuer oder Wasser entstanden sind.

Für Schnellleser:

  • Wenn du eine eigene Wohnung hast und Wertgegenstände wie Computer, Markenklamotten oder Smartphone besitzt, dann gehört für dich als Student die Hausratversicherung zur Grundausstattung.
  • Hausratversicherungen springen finanziell dann ein, wenn Schäden durch Feuer oder Blitzschlag entstehen, ebenso bei Einbruch, Diebstahl oder Vandalismus und bei Leitungswasserschäden. Sturm- und Hagelschäden sind in der Regel ebenfalls durch eine Hausratversicherung abgedeckt.
  • Wenn du nur über einen Computer, ein Fahrrad und ein paar teurere Einrichtungsgegenstände verfügst, dann kommst du mit einer Deckungssumme von einigen Tausend Euro aus. Die Tarife sind entsprechend preiswert.
  • Eine Möglichkeit, die Kosten für eine Hausratversicherung zu senken, besteht darin, eine höhere Selbstbeteiligung zu vereinbaren.
  • Ein Fahrrad-Diebstahlschutz kostet meistens extra. Wichtig: ein sogenannter Nachtschutz, damit dein Rad rund um die Uhr versichert ist.
  • Mit einer Außenversicherung sind Wertgegenstände wie etwa Smartphone, Sportgeräte oder auch Kleidung außerhalb der eigenen Wohnung bis zu einer bestimmten Entschädigungsgrenze gegen Diebstahl in geschlossenen Räumen oder auf der Straße durch Raub bzw. Überfall versichert.

Wann brauchst du eine Hausratversicherung?

Wenn du eine eigene Wohnung hast und Wertgegenstände besitzt, dann gehört für dich als Student die Hausratversicherung neben der Kranken- und der Privathaftpflichtversicherung zur Grundausstattung. Solltest du während des Studiums noch bei deinen Eltern wohnen, kannst du davon ausgehen, dass deine persönlichen Gegenstände über die Hausratversicherung deiner Eltern mitversichert sind.

Welche Schäden sind durch eine Hausratversicherung abgedeckt?

Grundsätzlich springen Hausratversicherungen finanziell ein, wenn Schäden durch Feuer oder Blitzschlag entstehen, ebenso bei Einbruch, Diebstahl oder Vandalismus und bei Leitungswasserschäden. Sturm- und Hagelschäden sind in der Regel ebenfalls durch eine Hausratversicherung abgedeckt. Das bedeutet konkret, dass der Versicherer den Neuwert der zerstörten Gegenstände nach einem Brand, bei einem Wasserschaden und Ähnlichem ersetzt. Reicht eine Reparatur aus, kommt die Versicherung für die Kosten auf.

Eine Besonderheit gilt für Schmuck. Der gilt nicht als normaler Wertgegenstand, sondern wird separat betrachtet: Bei einem Verlust zahlen die Versicherer hier oft nur maximal 20 Prozent der vereinbarten Versicherungssumme. Hast du also teuren Schmuck zu Hause, solltest du überlegen, gegen Aufpreis die Versicherungsgrenze zu erhöhen oder ein sicheres Schließfach bei deiner Bank zu mieten.

Lass dich also gut beraten, damit du nicht unnötige (und teure) Leistungen in den Vertrag schreiben lässt oder – umgekehrt – nicht wichtige Risiken ausschließt.

Die passende Deckungssumme

Du hast nur eine kleine Studentenbude und noch nicht so viele Wertgegenstände zu versichern? Dann muss auch die Deckungssumme deiner studentischen Hausratversicherung nicht hoch sein. Zur Info: Die Deckungssumme ist der Maximalbetrag, den der Versicherer im Schadenfall laut Vertrag zahlen muss. Es lohnt sich auf jeden Fall für dich, einmal über den Daumen zu schätzen, was du tatsächlich an Werten versichern willst. Eine sechsstellige Deckungssumme ist vermutlich unnötig.

Wenn du nur einen Computer, ein Fahrrad und ein paar teurere Einrichtungsgegenstände hast, dann kommst du mit einer Deckungssumme von einigen Tausend Euro aus. Zu knapp solltest du allerdings auch nicht kalkulieren: Eine sogenannte Unterversicherung kann unterm Strich teuer werden. Unterversichert bist du dann, wenn die Versicherungssumme deutlich geringer ist als der Wert der versicherten Gegenstände.

Dein Risiko: Im Schadenfall kann die Versicherung ihre Leistungen um den Faktor der Unterversicherung kürzen. Du kannst dieses Risiko allerdings umgehen, indem du eine Klausel zum sogenannten Unterversicherungsverzicht festschreiben lässt. Das Prinzip: Anhand eines festen Betrages pro Quadratmeter (650 bis 700 Euro) wird pauschal die Versicherungssumme festgelegt, die im Schadenfall ausgezahlt wird.

Kosten sparen mit einer Selbstbeteiligung

Als Student mit überschaubaren monatlichen Einnahmen musst du natürlich auf die Kosten achten. Eine Möglichkeit, die Kosten für eine Hausratversicherung zu senken, besteht darin, eine höhere Selbstbeteiligung zu vereinbaren. Das bedeutet im Klartext, dass im Schadenfall diese vereinbarte Selbstbeteiligung von der Leistung abgezogen wird.

Vorteil: Du sparst monatlich Geld. Nachteil: Im Ernstfall kommen eventuell einige Hundert Euro an Kosten auf dich zu – je nach Höhe der Selbstbeteiligung. Das ist dann eben dein Risiko.
Tipp: Solltest du eine hohe Selbstbeteiligung vereinbaren, kann es sinnvoll sein, einen Teil der eingesparten Kosten auf ein Extrakonto einzuzahlen. Sollte dann mal der Fall der Fälle eintreten, hast du bereits Rücklagen gebildet und der Schadenfall trifft dich finanziell nicht so hart.

Extraklausel gegen Fahrraddiebstahl

Ein wichtiges Thema bei Hausratversicherungen sind Fahrräder. In den meisten Fällen kostet ein Fahrrad-Diebstahlschutz extra, bei einigen Versicherern ist auch bereits eine pauschale Fahrradsumme inbegriffen. Für ein 500-Euro-Rad kannst du mit einem Aufpreis von etwa 20 Euro rechnen. Wichtig: Nicht jede Diebstahlklausel schützt rund um die Uhr. Wenn du darauf Wert legst, dass deine Versicherung auch dann zahlt, wenn dein Rad nachts zwischen 22 und 6 Uhr morgens draußen vor der Tür geklaut wird, dann solltest du darauf achten, dass das auch im Vertrag steht, und einen sogenannten Nachtschutz vereinbaren. Wichtig: Dein Rad muss immer mit einem separaten Schloss gesichert sein. Sonst zahlt die Versicherung gar nicht.

Auch unterwegs versichert

Bei den meisten Hausratversicherungen sind auch solche Sachen versichert, die außerhalb deiner eigenen Wohnung gestohlen werden. Die betreffende Klausel heißt Außenversicherung. Für dich bedeutet das, dass Wertgegenstände wie etwa dein Smartphone, Sportgeräte oder auch Kleidung gegen Diebstahl versichert sind.

Voraussetzung: Der betreffende Raum – beispielsweise dein Hotelzimmer oder der Umkleideraum einer Sporthalle – ist abgeschlossen. Die Höhe der maximalen Schadensersatzsumme ist bei Außenversicherungen in der Regel begrenzt. Es lohnt sich also, auf diesen Wert im Vertrag zu achten.