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Jetzt kaufen, später zahlen: So funktioniert Shoppen mit Kreditkarte

Mit einer Kreditkarte kannst du auf Reisen und im Netz jederzeit sofort bezahlen. Abgebucht wird erst am Monatsende. Worauf du achten solltest, erfährst du hier.

Für Schnellleser:

  • Du kannst mit Kreditkarten im In- wie im Ausland zahlen, auch außerhalb Europas. Außerdem kannst du damit am Bankautomaten Geld abheben. Abgerechnet wird am Ende des Monats.
  • Online-Shops bieten meistens mehrere Alternativen fürs Bezahlen an, die Kreditkarte ist aber immer dabei, manchmal sogar exklusiv.
  • Im Gegensatz zur EC-Karte kannst du mit deiner Kreditkarte weltweit an fast allen Geldautomaten Geld abheben.
  • Du solltest dir die monatlichen Abrechnungen ganz genau ansehen. Fehlerhafte oder betrügerische Abbuchungen kann die Bank für dich zurückbuchen lassen.
  • Prepaid-Kreditkarten funktionieren genauso wie vollwertige Karten. Einziger Unterschied: Du musst die Karte erst mit einem Guthaben aufladen.
  • Der Umgang mit der Kreditkarte will geübt sein, denn es besteht die Gefahr, dass du mehr ausgibst, als du dir eigentlich leisten kannst.
  • Zum MLP CampusGirokonto erhältst du auch eine MLP Mastercard für Studenten. Das ist eine kostenlose Kreditkarte mit besonderen Vorteilen. So zahlst du beispielsweise keinen Auslandseinsatzentgelt, wenn du im Ausland Geld in Fremdwährung abhebst.

Die Kreditkarte...

... ist eine praktische Sache. Du gehst mit deiner Ware an die Kasse, legst deine Kreditkarte hin, wartest, bis die Kassiererin die Karte in das Lesegerät steckt, bestätigst mit einem Fingertipp den Kauf, unterschreibst die Abbuchung - und schon gehört das neue Smartphone, das neue Kleidungsstück oder das neue Computergame dir. Das funktioniert im In- wie im Ausland, auch außerhalb Europas. Außerdem kannst du mit der Kreditkarte am Bankautomaten Geld abheben. Abgerechnet wird am Ende des Monats. Dann werden alle deine Einkäufe zusammengerechnet und der entsprechende Betrag von deinem Girokonto abgebucht.

Wichtig: Anders als beim Bargeld in deinem Geldbeutel erkennst du beim bargeldlosen Zahlen nicht automatisch, wann Ebbe in der Kasse ist. Durch den zeitlichen Abstand zwischen Ausgabe und Belastung kann das Gefühl für den persönlichen finanziellen Spielraum verloren gehen. Und es kann verlockend sein, mit der Kreditkarte Geld auszugeben, dass du eigentlich gar nicht hast. Um böse Überraschungen am Monatsende zu vermeiden, solltest also Ausgaben und Einnahmen stets im Blick haben.

Vorteile gegenüber einer EC-Karte

Der Einsatz im außereuropäischen Ausland und der Zahlungsaufschub bis zum Monatsende sind zwei entscheidende Vorteile einer Kreditkarte gegenüber einer EC-Karte. Mit dieser kannst du zwar auch in etlichen Ländern außerhalb Europas Geld abheben, aber in der Regel nicht an der Kasse bezahlen. Praktisch ist die Kreditkarte auch beim Shoppen im Internet. Online-Shops bieten meistens mehrere Alternativen fürs Bezahlen an, die Kreditkarte ist aber immer dabei, manchmal sogar als ausschließliches Zahlungsmittel.

Geld abheben in Deutschland und im Ausland

Wenn du mit deiner Kreditkarte Geld abheben willst, zahlst du meistens dafür eine Gebühr. Ausnahmen bestätigen die Regel: Es gibt einige wenige Banken, die kostenfreies Bargeld-Abheben mit Kreditkarte anbieten, wenn man bei der entsprechenden Bank ein Girokonto hat.

So bekommst du bei MLP In Verbindung mit dem MLP CampusGirokonto* die kostenlose Kreditkarte MLP Mastercard für Studenten*, mit der du an fast allen Geldautomaten im In- und Ausland kostenlos Bargeld abheben kannst. Und das ohne Mindestbetrag bei Abhebungen. Hebst du Geld in Fremdwährung im Ausland ab, zahlst du dafür kein sogenanntes Auslandseinsatzentgelt, wie es bei vielen anderen Anbietern üblich ist.

Tipp: Einige Kreditkartenunternehmen bieten auf ihren Internetseiten Suchfunktionen an, mit der du den nächsten verfügbaren Geldautomaten in deiner Nähe (oder am Urlaubsort deiner geplanten Reise) findest. Je nach Reiseziel lohnt es sich, schon im Vorfeld deiner Reise die Adressen herauszusuchen. Schließlich hast du nicht überall weltweit immer eine Internetverbindung.

Sicheres Bezahlen im Internet

Wenn du in Online-Shops einkaufst, merkst du schnell, dass die Kreditkarte ein sehr praktisches Zahlungsmittel ist, das von nahezu allen Händlern akzeptiert wird. Das Bezahlen ist einfach: Du gibst die erforderlichen Angaben wie Kartennummer, Name, Gültigkeitsdauer der Kreditkarte sowie den umseitig auf die Karte gedruckten drei- oder vierstelligen Sicherheitscode ein. Das ist eine Prüfziffer, die sich aus allen anderen Daten der Karte errechnet. So einfach diese Art des Bezahlens ist, umso wichtiger ist es, dass du deine Ausgaben im Blick behältst: Du solltest dir die monatlichen Abrechnungen und die einzeln aufgeführten Posten ganz genau ansehen. Sollte einmal eine Abbuchung dabei sein, die du nicht nachvollziehen kannst, dann solltest du das sofort deiner Bank melden. Fehlerhafte oder betrügerische Abbuchungen kann die Bank für dich zurückbuchen lassen.

Um zu vermeiden, dass die Daten deiner Kreditkarte in falsche Hände gelangen, solltest du deine Kauflaune etwas zügeln und vor dem Klick auf den Bestell-Button darauf achten, dass die Daten nur verschlüsselt übermittelt werden. Das erkennst du daran, dass du beim Betreten des Online-Shops auf eine https-Seite geleitet wirst.

Ein weiteres Plus an Sicherheit bekommst du, wenn du am Secure-Code-Verfahren für das Einkaufen im Netz teilnimmst. Diesen Dienst bieten mittlerweile alle großen Kreditkartenanbieter an. Dabei musst du vor dem Kauf ein weiteres Authentifizierungsmerkmal eingeben (meist ein Passwort), das nicht auf der Karte selbst verzeichnet ist.

Apropos Sicherheit...

Auch die Kreditkartengesellschaft will auf Nummer Sicher gehen, bevor sie dir eine Kreditkarte aushändigt. Denn sie geht schließlich an der Kasse beim Bezahlen in Vorleistung für dich und will deshalb wissen, wie gut deine Zahlungsmoral ist. Wenn du eine Kreditkarte beantragst, verlangt die Kreditkartengesellschaft deshalb normalerweise eine Bonitätsprüfung: Sie fragt dich also, ob sie eine sogenannte SCHUFA-Abfrage machen darf. Die SCHUFA ist ein Unternehmen, das Informationen über unser Zahlungsverhalten sammelt und auf Anfrage Daten an Händler oder Kreditunternehmen weitergibt. Eine positive SCHUFA-Auskunft bedeutet: Du bist kreditwürdig – und damit auch Kreditkarten-würdig. Eine negative SCHUFA-Auskunft bedeutet: keine Karte.

* MLP Maestro-Girocard, MLP Mastercard und MLP-Girokonten sind Angebote der MLP Banking AG.

Prepaid-Kreditkarten: Zahlen mit Limit

Als Student hast du vielleicht gar keine oder nur wenige SCHUFA-Einträge. Mit etwas Pech weist dich die SCHUFA als nicht besonders kreditwürdig aus. Nicht nur in solch einem Fall kann eine Prepaid-Kreditkarte für dich das Richtige sein. Prepaid-Kreditkarten erhältst du ohne Bonitätsprüfung oder SCHUFA-Abfrage. Die Karten werden von verschiedenen Banken im Internet angeboten und teilweise sogar am Kiosk verkauft. Prepaid-Kreditkarten funktionieren genauso wie vollwertige Karten. Du kannst mit ihnen im Supermarkt einkaufen oder online shoppen. Einziger Unterschied: Du musst die Karte erst mit einem Guthaben aufladen, damit du damit später bezahlen kannst. Einen Kreditrahmen gibt es für diese Karte nicht. Deshalb ist eine Prepaid-Kreditkarte eigentlich keine „Kredit“-Karte im eigentlichen Wortsinn, sondern eher ein bargeldloses Portemonnaie.